Eine Oase zum Wohlfühlen geschaffen

"Ein Raum mit viel Licht zum Wohlfühlen, ein Lebensraum." Das war die Idee von Pfarrer Hans-Jörg Wittlinger bei der Erweiterung des bestehenden Gemeindehauses in Spielbach. Es wurde jetzt eingeweiht

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Pfarrer Hans-Jörg Wittlinger (links) aus Spielbach mit Architekt Martin Schroth aus Rothenburg. Privatfoto

Bereits von Anfang an beteiligten sich am Bau viele freiwillige Helferinnen und Helfer aus den Gemeinden Heiligenbronn und Spielbach. Beim Abriss oder beim Wiederaufbau brachte jeder seine Fähigkeiten ein, ob am Bau, bei der Verköstigung oder der finanziellen Unterstützung. So waren bereits beim Bau Wittlingers Gedanken von einer Oase lebendig.

Kürzlich wurde dann unter dem Motto "Es wird geputzt, es wird gewischt, dass am Ersten alles fertig ischt!" zur Einweihungsfeier des neuen Gemeindehauses eingeladen. Der Realisierung ging eine lange Zeit voraus: Schon im Jahr 2007 wurde in die Planungsphase eingestiegen, am 13. April 2011 fand schließlich der erste Spatenstich statt.

Der Raum füllte sich schnell mit Besuchern. Etwas ruhiger ging es in dem neu gestrichenen alten Gemeindesaal zu, der durch zwei große Türen mit dem neuen Gebäude verbunden ist. Dabei ist er weniger ein altes Anhängsel, vielmehr wird er als gewollte Rückzugsmöglichkeit genutzt.

Im Anschluss an den offiziellen Festakt mit Grußworten und Beiträgen der ortsansässigen Chöre wurde das Kuchenbüfett eröffnet. Die Gäste an den Tischen wurden von Jugendlichen aus der Gemeinde versorgt. Rund um das Büfett im neuen Teil des Gebäudes konnte man spüren, wie Hans-Jörg Wittlingers Idee von der Oase Wirklichkeit geworden war. Die Sonne schien hell in den Raum, und überall fanden Gespräche statt. Alltägliches, aber auch baufachliche Diskussionen und verschiedene Geschichten von der Baustelle waren zu hören.

Auch für die Kinder war gesorgt: Draußen, vor den großen, bodentiefen Fenstern des neuen Gebäudes war eine Hüpfburg aufgebaut. Die Bierkrugrutsche wie auch der Tischkicker fanden bei den Besuchern einen großen Zuspruch, und auch der Schotterberg, ein Rest der Baustelle, war bei den jungen Besuchern sehr beliebt.

Nach der erfolgreichen Bauphase und dem gelungenen Einweihungsfest stehen nun dem Gemeindehaus als Lebensraum für die Gemeinde alle Türen offen

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