Eine große Leistung des gesamten Dorfes

Die Tradition fortführen und Neues wagen - das beherzigt Ortsvorsteher Manfred Glemser bei der Organisation des Taubenmarktes. Seit Jahren setzt er sich mit viel Engagement für das Fest ein.

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Ist der Taubenmarkt eher eine Veranstaltung für Einheimische oder für Auswärtige?

MANFRED GLEMSER: Die Eröffnungsveranstaltung hat sich wieder zu einem Familientreffen entwickelt, was sie früher auch schon war. Da kommen sowohl Wiesenbacher als auch Leute von außerhalb, die sich für die Kleintierschau interessieren. Der Samstag und der Montag sind überwiegend für die Einheimischen da. Am Sonntag haben wir auch viele auswärtige Besucher im Ort.

Welche Altersgruppen werden denn angesprochen?

GLEMSER: Eigentlich ist für jeden etwas dabei. Zum Kinderprogramm mit Christoph Altmann sind alle Kindergartenkinder der Gemeinde eingeladen. Zum Vortrag über moderne Tierhaltung, die der Bauernverband veranstaltet, reisen Landwirte von weit her an. Einige Besucher verabreden sich in den Wirtschaften, weil sie hier beim Taubenmarkt mal wieder Metzelsuppe, Siedfleisch oder gebratene Tauben essen können - Köstlichkeiten, die es nicht alle Tage gibt.

Der Taubenmarkt bietet mit Krämermarkt, Handwerk- und Hobbymesse, Vortrag, Lyrik und Musik ein sehr abwechslungsreiches Programm. Gibt es überhaupt einen vergleichbaren Markt in der Region?

GLEMSER: Da fällt mir spontan kein Vergleich ein. Das Marktgeschehen erinnert von der Atmosphäre her ein wenig an die Muswiese im Kleinen. Hier trifft man sich und tauscht sich aus. Vor allem kann man sich in Wiesenbach wirklich unterhalten, weil es mehr Platz gibt. Da kann man zwischen den Ständen stehen bleiben, ohne dass ein Stau entsteht. Mit dem Kulturprogramm sind wir heuer neue Wege gegangen - statt Mundart gab es diesmal Lyrik und Musik. Wir sind offen für vieles.

Was gefällt Ihnen persönlich an Wiesenbachs größtem Traditionsfeiertag am besten?

GLEMSER: Mir gefällt, dass es gelungen ist, die Veranstaltung im Ganzen durchzuführen - mit all ihrer Vielschichtigkeit. Es sind lauter bodenständige Dinge, die einen niederschwelligen Zugang ermöglichen - und die Leute kommen zusammen. Viele Helfer sind im Einsatz. Der Taubenmarkt ist eine Wiesenbacher Gemeinschaftsleistung. Einige der Teilnehmer haben bereits angekündigt, dass sie gerne mal ein Jahr pausieren würden, um mehr Zeit zum Mitfeiern zu haben.

Wie steht es mit Ihnen? Haben Sie selber auch Zeit, das Fest zu genießen?

GLEMSER: Bis der Markt steht, gibt es natürlich viel zu organisieren. Vorher ist es immer aufregend. Doch wenn der Taubenmarkt dann eröffnet ist und alles läuft, kann ich den Markt auch genießen. Und das mache ich auch.

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