Ein magischer Abend

Über 350 Besucher erlebten den Auftakt der Winterkulturtage im Schwäbischen Wald in der vom Musikverein Wüstenrot liebevoll dekorierten Burgfriedenhalle in Neuhütten. Es war ein zauberhafter Abend.

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"Warum in die Städte schweifen? Die Kultur liegt bei uns in Wüstenrot und im Schwäbischen Wald so nah", begrüßte der Wüstenroter Bürgermeister Heinz Nägele Publikum und Künstler. Der Spendenerlös des Abends gehe an die Bürgerstiftung Wüstenrot zur Förderung der musikalischen Früherziehung. "Lassen Sie sich überraschen, Sie erwartet ein abwechslungsreicher Abend der Extraklasse", meinte der Schultes. Heinz Nägele hatte nicht zu viel versprochen.

Die Verpflichtung des Magiers Topas alias Thomas Fröschle als Moderator des Gala-Abends war ein Glücksgriff und Vergnügen pur. Der zweimalige Weltmeister der Manipulation und Gewinner des Goldenen Zauberstabs von Monaco ist seit 20 Jahren international erfolgreich. Dazu ist Fröschle ein begnadeter Comedian.

Das stellte der Entertainer mit viel Selbstironie im Dialog mit seinem Publikum eindrucksvoll unter Beweis. Zungen- und fingerfertig und mit viel Humor präsentierte er Illusionen, Zaubertricks, Parodien und Pantomimen. Schnell eroberte Thomas Fröschle mit seinen grünen Leinenturnschuhen als Markenzeichen die Herzen des Publikums.

"Thomas liebt und braucht neben seinen internationalen Engagements diese kleineren Auftritte mit dem unmittelbaren Kontakt zum Publikum", erzählte sein Manager Hans Braun aus Welzheim.

Mirjam Woggon und Udo Zepezauer setzten als "Live-Time-Therapeuten" mit ihrem Comedy-Auftritt "Lebenslang - eine Paar-Odie" die Lachmuskelmassage fort. Er als schwäbischer Forstwirt, sie als norddeutsche Germanistikstudentin, parodierten mit Most, Fettabsaugung und Liebe sowie Liedern in schwäbischer Mundart den Wahnsinn einer lebenslangen Beziehung.

Atemberaubende Artistik und Akrobatik bot die fünfköpfige Multi-Kulti-Truppe "TruCru" aus Stuttgart mit ihrer an Ballett erinnernden Breakdance-Performance. "Baby so heiß": ein musikalisches Highlight war der Auftritt des langjährigen Pur-Keyboarders Cherry Gehring mit dem Multi-Instrumentalisten Jörg Orlamünder. Das Duo begeisterte mit rockigen und poppigen Songs in Mundart. Das Gitarrensolo von Orlamünder feierte das Publikum mit Szenenbeifall.

"Ein wunderbarer Auftakt unserer Winterkulturtage. Spitzenunterhaltung mit internationalem Flair", lautete der Kommentar des Mainhardter Bürgermeisters Damian Komor. "Eine wunderbare Vielfalt und ein absolut hochklassiges Programm", lobte Bankdirektor Manfred Bohn, stellvertretendes Vorstandsmitglied beim Gala-Sponsor, der Kreissparkasse Waiblingen.

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