Ein Lamm als Zeichen

Es ist eine kurze, aber gute Tradition: Seit 2010 findet im Asylbewerberheim Blaufelden ein internationales Gemeinschaftsessen statt. So auch am vergangenen Samstag. Es gab ein köstliches Lammcurry.

|

Die Aktion funktioniert so: Ein Bürger stiftet ein Lamm von der bäuerlichen Erzeugergemeinschaft als Zeichen seiner persönlichen Verbundenheit mit den Flüchtlingen im Landkreis. Helfer des ökumenischen Freundeskreis Asyl kümmern sich um die Organisation der Veranstaltung vom Zerlegen des Tieres bis zum Besorgen weiterer Zutaten, Rezepte und Küchengeräte. Das Kochen übernehmen die Flüchtlinge selbst.

Am Samstag haben sich 30 Männer aus Pakistan, Indien, Afghanistan, Somalia und dem Iran getroffen, um miteinander zu kochen und zu feiern. Bei einer Tasse Tee wurden die Rezepte besprochen und die Verantwortlichen der zwei Kochteams benannt, die dann das begehrte Fleisch erhielten. Die Helfer des Freundeskreises organisierten, begleiteten und assistierten auf Augenhöhe.

Inzwischen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sich fast alle Männer an den Vor- und Nachbereitungen wie Küche putzen, Gemüse schneiden, Tisch decken, abräumen und abwaschen (ohne Spülmaschine) hoch motiviert beteiligen. 2014 sind Rauuw aus Afghanistan mit Kabuli Palau (Lammpilaw nach Kabuler Art) und Adil Nasr aus Pakistan mit scharf gewürztem pakistanisch-indischem Lammcurry in die Blaufelder kulinarische Geschichte eingegangen.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Fichtenau sagt Ja, was sagt Kreßberg?

Großprojekt: Das gemeinsame Gewerbegebiet der Gemeinden Kreßberg und Fichtenau, das in Bergbronn entstehen soll, hat die nächste Hürde genommen. weiter lesen