Eier, Dampf und Hasen

Prima besucht sei das "Osterallerlei", resümierte Blaufeldens Bürgermeister Klaus Köger gestern Nachmittag. Und in der Tat strömten jede Menge Interessierte vor allem in die neue Mehrzweckhalle.

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Das Eisenbahn- und Dampfbahnmodellmuseum in der Blaufeldener Schule ist immer wieder Anlaufpunkt für Interessierte. Mitarbeiter wie Edgar Hirsch erklären immer gern, wie alles funktioniert.

Trotz der vielen Einweihungsveranstaltungen scheint die Halle noch immer der Publikumsmagnet zu sein. So fanden sich ältere Damen zum Plausch in der Umkleidekabine. Und neben dem kulinarischen Angebot gab es natürlich auch einiges an den Ständen zu sehen: Blumengestecke, Filzarbeiten, Wollsocken, Osterkarten zugunsten der Kinderkrebshilfe, Schmuck und Schmucksteine, Spielzeug aus Holz, Hasenpuppen: Allerlei um Ostern und darüber hinaus eben.

In der Nachbarhalle ließen sich die Produzenten von Eiern begutachten: doch nicht irgendwelche, sondern edelste Züchtungen des Blaufeldener Kleintierzuchtvereins. Da traf der chinesische Fasan auf den "roter Widder" genannten Stallhasen oder die Haubenente auf die Graugans - nicht zu vergessen: besonders edle Hühnervarianten, Küken und ungewöhnliche Taubenzüchtungen.

Den hintersten Teil der Markthalle hatte die Feuerwehr für sich in Anspruch genommen, die nicht nur alte und neue Fahrzeuge ausstellte, sondern - besonders bei Kindern beliebt - auch Fahrten mit dem Feuerwehrauto anbot. Den Rest der Halle nahm eine Neuwagenausstellung in Anspruch.

Auf dem Weg ins Spektrum konnte man im Schulzentrum haltmachen und sich im Eisenbahn- und Dampfmodellmuseum die kleinen Ausgaben großer Dampfloks erklären oder sich die dampfbetriebene Miniaturausgabe eines Dreschwagens vorführen lassen. Da wurden so manche Erinnerungen wach.

Im Spektrum stießen die Osterallerlei-Besucher dann auch auf die begehrten bemalten Ostereier: mit Scherenschnitten beklebt, mit Sprüchen auf der Rückseite und Blumenornamenten auf der Vorderseite. Es gab aber auch ausgefallene dunkle Bemalungen mit reiner Ornamentik oder Styroporeier, die mit Stoff bezogen wurden.

Helga Söldner aus Crailsheim, die ihren Stand mit bemalten Ostereiern regelmäßig auch bei anderen Märkten aufbaut, schien zufrieden zu sein mit dem Besuch. So viel los wie in Fichtenau sei aber nicht.

In Blaufelden waren es unter den über 40 Ausstellern dafür mehr Hobbykünstler, die sich mit der Herstellung anderer Dekorationsartikel beschäftigen. Holzarbeiten waren vertreten, der Gast konnte beim Korbflechten zusehen oder es sich im Landfrauencafé gut gehen lassen. Und in der alten Festhalle bot das Fanfarencorps schließlich den Schnäppchenjägern bei einem Flohmarkt jede Menge Chancen.

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