Eier für Ostara

Woher der Brauch kommt, Ostereier zu verstecken, haben am Palmsonntag die Besucher des Osterbrunnenfests in Michelbach erfahren.

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Was gefällt und gut ist, soll erhalten bleiben. Dieses Motto dürfte auch bei der Christianisierung in unserem Bereich vor 1300 Jahren gegolten haben. Lange war damals das Ei als Fruchtbarkeitssymbol der heidnischen Göttin Ostara geopfert worden, berichtete Michelbachs Pfarrer Ulrich Enders beim Osterbrunnenfest am Palmsonntag. Um diesen schönen Brauch in christlicher Zeit weiterführen zu können, und um Strafen zu vermeiden, wurden mit Beginn des Christentums die Eier versteckt.

Das Osterbrunnenfest, 2002 erstmals abgehalten, nachdem die Michelbacher Landfrauen bei einer Kulturfahrt 2001 in die Fränkische Schweiz einen Osterbrunnen bestaunt hatten, hat sich seitdem stetig entwickelt. Beim Fest am vergangenen Sonntag kamen 350 Gäste.

Am Palmsonntag wurde gefeiert. Die Michelbacher Landfrauenvorsitzende Christa Pfizenmaier begrüßte die Gäste, Bürgermeister Werner Dörr hielt ein Grußwort. Karin Rothacker vom Vorstandstrio der Landfrauen stellte weitere Bräuche rund um den Osterbrunnen vor. Zum Abschluss wurde eine neue Tradition eingeführt: Die Festgesellschaft sang gemeinsam das "Michelbacher Lied". Anschließend ging es zum Feiern und Bummeln an den Ständen in die frühlingshaft geschmückte Thenhalle .

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