Ebner kämpft gegen Zulassung von Gen-Mais

Der Grünen-Abgeordnete Harald Ebner aus Kirchberg wehrt sich gegen die Anbauzulassung von genmanipuliertem Mais. Bei der Generaldebatte im Bundestag hält er heute Nachmittag eine Rede.

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Der Bundestag soll heute Nachmittag darüber abstimmen, ob sich die Bundesregierung im Ministerrat für oder gegen die Zulassung einer genmanipulierten Maissorte aussprechen soll. Er habe mit seiner Fraktion die Abstimmung im Plenum beantragt, teilt Harald Ebner mit. Bei einer Generaldebatte im Plenum will Ebner heute Nachmittag in seiner Rede (nach 16.20 Uhr) vor den Risiken warnen.

"Für die regionale bäuerliche Landwirtschaft, wie sie die Mitglieder der Erzeugergemeinschaft betreiben, wäre das fatal, weil sie ganz auf Gentechnikfreiheit setzen", hatte Ebner jüngst bei seinem Besuch am Stand der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall auf der Landwirtschaftsausstellung "Grüne Woche" in Berlin betont. Die Erzeugergemeinschaft wirbt mit einem Siegel des Bundeslandwirtschaftsministeriums für Produkte "Ohne Gentechnik". Derzeit wenden sich SPD und CSU gegen die Zulassung der Maislinie 1507 der Firma Pioneer, die CDU spricht sich dafür aus. Am 11. Februar soll in Brüssel der Ministerrat der EU entscheiden. Ein deutsches Nein genüge nicht, sagt Ebner. Kanzlerin Merkel müsse die anderen EU-Staaten dazu bewegen, auf die Zulassung zu verzichten.

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