Durchweg hervorragende Preise Zuchtvieh-Auktion in der Arena mit Tieren auf hohem Niveau

390 Tiere wurden bei der jüngsten Auktion der Rinderunion Baden-Württemberg in der Arena Hohenlohe bei Ilshofen feilgeboten. Die Preise blieben auf hohem Niveau. Bullenkälber waren sehr gefragt.

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Bei den Holsteins standen neben zwei Zweitkalbskühen acht Jungkühe mit dem hohen Durchschnittsgemelk von 32,1 Kilo Milch zum Verkauf. Den Tageshöchstpreis von 1800 Euro konnte die Familie Bertsch aus Jagsthausen für eine junge Chianti-Tochter verbuchen. Diese Jungkuh leistete bereits 14 Tage nach der Kalbung 34,2 Kilo Milch. Im Durchschnitt erlöste die sehr qualitätsvolle Kollektion 1586 Euro.

Auch die 35 Fleckviehjungkühe präsentierten sich mit dem hohen Durchschnittsgemelk von 28,4 Kilo Milch und sehr ansprechender äußeren Erscheinung. An der Spitze rangierte eine Homorry-Tochter vom Betrieb Walter Nagel aus Leingarten. Diese Jungkuh konnte das stolze Tagesgemelk von 33,5 Kilo vorweisen und erlöste 2320 Euro. An zweiter Stelle ging eine sehr harmonische Iner- Tochter vom Betrieb Sperr aus Satteldorf-Bölgental, die der Erstgereihten kaum nachstand und 33,1 Kilo Milch leistete. Diese Jungkuh erlöste mit 2400 Euro den Tageshöchstpreis. Mit 2000 Euro ebenfalls sehr begehrt war die drittgereihte Jungkuh, eine Tochter des Bullen Vacco aus der Zucht von Familie Münch aus Dörzbach und vorgestellt von Familie Hofmann aus Langenbrettach.

Enormer Rahmen, bestes Euter und das hohe Gemelk von 32,4 Kilo Milch waren ausschlaggebend für den guten Verkaufserlös. Bei sehr zügigem Marktverlauf ergab sich ein durchschnittlicher Preis von 1581 Euro. Mit 60 Kuhkälbern war das Angebot sehr umfangreich, wurde allerdings sehr gut vom Markt aufgenommen. So erlösten die durchschnittlich 78 Kilo schweren Tiere einen Nettopreis je Kilo Lebendgewicht von 3,97 Euro oder 310 Euro je Tier. Die Preisspanne reichte je nach Qualität von 2,50 bis 5,49 Euro netto je Kilo Lebendgewicht.

Die 284 angebotenen Bullenkälber brachten im Durchschnitt 80 Kilo auf die Waage und erlösten im Mittel 463 Euro netto je Tier oder 5,74 Euro je Kilo Lebendgewicht. Gut entwickelte Kälber brachten in der Regel Nettopreise von über sechs Euro.

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am Mittwoch, 11. April (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, 26. April (Großvieh und Kälber Holsteins und Fleckvieh), statt.

Am Donnerstag, 26. April, kommen neben den üblichen Angeboten rund 20 spermatauglichkeitsgeprüfte Fleckviehbullen sowie auch rund 40 Fleckviehrinder zum Verkauf.

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