Dritter Mieter im Gaildorfer Krankenhaus

Das neue Jahr hat neue Mieter ins Gaildorfer Krankenhaus gebracht. Das Therapie-Coaching-Institut Herzer Vital hat vier Räume bezogen. Mit weiteren Interessenten werde verhandelt, sagt der Kreiskämmerer.

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Gaildorf - Das ehemalige Gaildorfer Krankenhaus wirkt ein bisschen trist und verlassen. Lediglich einige Plakate und Schilder am Eingang lassen Rückschlüsse auf Mieter zu. Der Krankengymnast, Physiotherapeut und Osteopath Wolfgang Seeger hat sich dort schon seit Längerem niedergelassen. Zwischenzeitlich ist das Gaildorfer Sanitätshaus Abendschein mit einer Orthopädiewerkstatt und einer Gehschule eingezogen. Und seit dem 2. Januar zählen auch Tanja Link und Reinhard Herzer mit ihrem Herzer Vital Therapie-Coaching-Institut zu den Mietern. Wer ihre Praxis sucht, muss um das Gebäude herumgehen und den Osteingang benutzen.

Tanja Link ist Psychologin mit etlichen Zusatzqualifikationen, darunter die Psychoonkologie, die professionelle Begleitung von Krebskranken; sie arbeitet auch als Dozentin für klinische Psychologie und Psychopathologie an der Paracelsusschule Heilbronn. Reinhard Herzer ist seit Langem als Hypnotiseur tätig und bietet unter anderem hypnotherapeutische Behandlungen an. Das Spektrum von Herzer Vital reicht von der Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizitsyndromen bei Kindern und Erwachsenen über Bio/Neurofeedback-Behandlungen bis hin zum Entspannungskurs und zur Tanztherapie. Seminare und Fortbildungen gehören dazu.

Tanja Link und Reinhard Herzer sind von Aspach im Rems-Murr-Kreis nach Gaildorf gekommen.

Vermittelt wurden die neuen Räumlichkeiten von der Albert Scheib Immobilien GmbH in Schwäbisch Hall. Vorerst hat Herzer Vital vier Räume im Erdgeschoss bezogen; bei Bedarf haben die Therapeuten die Möglichkeit zu erweitern.

Das Landratsamt strebt ein "Haus der Gesundheit" an. Weitere Fachärzte wären ideal, meint Tanja Link. Die stehen nicht gerade Schlange. Interessenten scheint es dennoch zu geben. Man stehe mit mehreren potenziellen Mietern in Verhandlung, so Kreiskämmerer Werner Schmidt. Dabei handle es sich um Anbieter aus den Bereichen Physiotherapie, Logopädie, Entspannungstherapie und Seniorenbetreuung, aber auch um eine Kunstschule und einen Caterer. "Die bisherigen Erfahrungen zeigen, so Schmidt, "dass das Gebäude nach und nach in kleinen gewerblichen Einheiten genutzt werden kann." Interessenten könnten sich im Landratsamt direkt an ihn wenden.

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