Dritte Skulptur an L 1066 in Vorbereitung

Der Fichtenberger Verein der Gartenfreunde plant sein "Großprojekt 2014". Bis die viereinhalb Meter große Pyramide an der östlichen Ortszufahrt steht, müssen allerdings noch einige Hürden überwunden werden.

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Einige Fragen der Statik sind noch zu klären, dann kann die Baugenehmigung für die Skulptur erteilt werden, die der Fichtenberger Verein der Gartenfreunde auf der Grünfläche an der östlichen Zufahrt zu den Oberen Riedwiesen errichten möchte. Die viereinhalb Meter hohe Pyramide wird das dritte Kunstwerk an der neuen Umgehungsstraße sein.

Die beiden anderen Kunstwerke wurden bereits im Oktober 2011 aufgestellt. Es handelt sich um ein schon von der Schanz aus sichtbares stilisiertes Ortswappen an der neuen Zufahrt zur Scholz AG und um ein Objekt an der Kreuzung L 1066/Tälestraße, das an die mittlerweile verschwundenen Bahnübergänge erinnert, die Fichtenberg lange Jahre geprägt haben.

Auch in der nun geplanten Pyramide kann man mehr oder weniger konkrete symbolische Bezüge entdecken: Eine der drei Flächen werde aus Roststahl gefertigt und stehe so für die Vergangenheit, erklärte der Gartenfreunde-Vorsitzende Dr. Thomas Weiler im Juli letzten Jahres, als dem Gemeinderat die Bauvoranfrage vorgelegt wurde, eine Edelstahlfläche stehe für die Gegenwart und die Zukunft werde durch eine blaue Glasscheibe dargestellt.

All diesen Kunstwerken ist zu Eigen, dass sie aus dem Ortswappen mit dem Wappenbaum und dem "Sechsberg" entwickelt wurden. Die Kugelformen dieses Sechsberges finden sich auch an der Pyramide wieder, die der Wappenfichte nachempfunden ist. Sie werden in die Flächen geätzt.

Die Idee für diese Kunstwerke entstand bereits im Jahr 2008, lange bevor die neue Straße eingeweiht wurde. Die Gartenfreunde regten eine künstlerische Auseinandersetzung mit den sich ändernden Verhältnissen an und gewannen dafür die Schule als Partner. Alle Entwürfe gehen auf Ideen von Fichtenberger Schülerinnen und Schülern zurück. Für die Finanzierung konnten Sponsoren gewonnen werden, außerdem gabs Unterstützung von der Fichtenberger Bürgerstiftung, der Landkreisstiftung und der Sparkassenstiftung.

Wann mit dem Bau der dritten Skulptur begonnen werden kann, ist noch offen. Zwei Hürden seien noch zu nehmen, teilen die Gartenfreunde in der vergangenen Woche mit. Für den Aufbau benötige man ehrenamtliche Helfer und außerdem brauche man Geld. In der Frage der Finanzierung sei man allerdings dank der Stiftung der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim und der Scholz AG deutlich weitergekommen. Die VR Bank spendete dem Projekt im Dezember 3000 Euro (die RUNDSCHAU hat berichtet) und von der Scholz AG gabs nun eine großzügige Sachspende.

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