Die Schulden drücken schwer

Die Schulden drücken die Gemeinde Wallhausen schwer. Für Zins und Tilgung gibt die Kommune heuer mehr Geld aus als für Bauarbeiten. Dennoch soll im Verwaltungshaushalt ein Überschuss erzielt werden.

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Während im Vermögenshaushalt, in dem die Investitionen festgehalten sind, für Baumaßnahmen gerade 383 000 Euro eingeplant sind, müssen für Tilgungen 490 000 Euro aufgewendet werden, das ist fast die Hälfte des Vermögenshaushalts. Die Zinsen verschlingen weitere 230 000 Euro, so dass der Schuldendienst in der Summe also 720 000 Euro ausmacht.

Trotz dieser gewaltigen Summen wachsen die allgemeinen Schulden in diesem Jahr weiter an - bis Ende des Jahres um 66 000 Euro auf fünf Millionen Euro oder 1314 Euro je Einwohner (Vorjahr 1308 Euro). Da ist es ein kleiner Trost, dass bei der Baulandfinanzierung die Schulden im Gegenzug um 155 000 Euro auf 1,2 Millionen Euro abgebaut werden.

Ein Lichtblick im Haushaltsplan, den der Gemeinderat jetzt einstimmig verabschiedet hat, ist der Überschuss, der im Verwaltungshaushalt erzielt wird. Er soll 593 000 Euro erreichen, während im vergangenen Jahr noch ein Verlust von 17 000 Euro eingeplant war. Die Nettoinvestitionsrate, das ist der Betrag, der der Gemeinde für Investitionen zur freien Verfügung steht, liegt mit 258 000 Euro etwas über der von 2011.

Große Sprünge sind also nicht möglich. 75 000 Euro, die als Betreiberzuschuss für die Breitbandversorgung von Michelbach/Lücke eingestellt sind, sind schon die größte Investition. 65 000 Euro soll die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes kosten. Für 50 000 Euro wird der Hof vor der Festhalle in Michelbach/Lücke saniert. Weitere 50 000 Euro stehen für den Grunderwerb im geplanten Baugebiet "Bergäcker" in Wallhausen bereit.

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