Die Liedertafel aus Lendsiedel feiert mit Freunden ihr 125-jähriges Bestehen

Ihr 125-jähriges Bestehen hat am Wochenende die Liedertafel Lendsiedel gefeiert.

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Der „Chorwurm“ hat am Wochenende das Jubiläums-Liederprogramm bei der Liedertafel Lensiedel eröffnet.  Foto: 

Ihr 125-jähriges Bestehen hat am Wochenende die Liedertafel Lendsiedel gefeiert. Am Sonntagnachmittag gab‘s draußen neben der Kirche zu Kaffee und Kuchen wie Gegrilltem musikalische Leckerbissen. Den Konzertnachmittag eröffnete der „Chorwurm“, das von der Liedertafel übrig gebliebene aktive Ensemble. Der gemischte Chor bot unter Leitung von Rebekka Böck zu Beginn eine laut Herbert Krätzer, der mit weißer Perücke und übergroßem Frack durchs Programm führte, Premiere. Zusammen mit der Manfred-Bretter-Band war „Schönes Jagsttal, du bist wie ein Wunder“ zu hören.

Dabei sang vorwiegend der sich selbst am E-Piano begleitende Manfred Bretter. Der „Chorwurm“ wirkte zuerst als Background-Chor mit, um am Ende den Refrain mit sängerischer Frische zu intonieren. A cappella erklangen danach mit Hingabe Hubert von Goiserns „Weit weit weg“ und „Die perfekte Welle“ der Band „Juli“.

Die Kleinen vom Kindergarten Lendsiedel sorgten mit ihrem „Lied über mich“ und einem Zirkuslied für Begeisterung wie auch für manch amüsanten Kommentar. Neben fast schon professioneller Mikrofonprobe vorweg nutzten einige Kinder die Gelegenheit, durch das Singen direkt an den Mikrofonen die anderen zu übertönen. Und am Ende war ein „Bitteschön“ zu hören, das jeden Entertainer hätte erblassen lassen.

Hauptgast des von vielen Lendsiedlern besuchten Konzertnachmittags war der Liederkranz Ruppertshofen-Leofels. Der sängerisch hervorragende Männerchor unter Leitung von Monika Förnzler bot zunächst Friedrich Silchers „Süß Liebe liebt den Mai“ zwischen sanftem „süß Liebe“ und zupackendem „Heissa“.

Einfühlsam und mit Witz vorgetragen folgten das Fahrradlied der „Prinzen“ und Rudi Carrells „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“. Der schön durchhörbare Chorklang erfuhr mit dem nachfolgenden Auftritt der „Scherrbachertaler“, die sich aus Sängern des Ruppertshofener Liederkranzes zusammensetzen, eine kammermusikalische Verfeinerung.

Die Rückert-Ballade „Der alte Barbarossa“ wurde wunderbar als verzauberter Schlaf wiedergegeben. Kontrast brachten der Barbershop-Gesang „My Evaline“ und das sanft gesungene „Ich interessier‘ mich einfach nicht für Fußball“ von „Maybebop“. Humorvoll ließen die Sänger als Zugabe den „Himalaja Marsch“ mit Nonsenstext folgen.

Nach sogartigen Rhythmen der Trommelcombo Berger begrüßte der Chor „Inspiration“ mit Stefanie Pfender als Chorleiterin mit einem beschwingt dargebotenen „Shalom“ die Zuhörer. Mit Begeisterung sangen die Chormitglieder „I Have A Dream“ und „Do Lord, Remember Me“.

Nicht minder beschwingt und nicht minder mit Beifall bedacht ließ der Gesangverein Gaggstatt unter Leitung von Thomas Blumenstock nach einem Heimatlied ein „Der Natur auf der Spur“ mit Akkordeonbegleitung folgen. Und am Ende wurde noch das Popmusik-Ergebnis eines am Rand der Veranstaltung angebotenen Kinder-Workshops präsentiert.

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