Die Kälte kann getrost kommen

Die Hohenloher Arena-Messe (HAM) will am Wochenende 25. bis 27. Januar wieder rund 50 000 Besucher anziehen. Bei der Messe sollen in elf Hallen rund 240 Aussteller ihre Produkte und Dienste anbieten.

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Rund um die Arena Hohenlohe laufen bereits die Aufbauarbeiten. Hallenzelte aufstellen, Leitungen legen, Heizung aufbauen - die Liste der Aufgaben, die vor der Eröffnung der ersten großen Messe in der Arena Hohenlohe im neuen Jahr erfüllt werden müssen, ist lang. Organisator Dieter Link versprüht Optimismus: Eine Umfrage auf der Muswiese in Rot am See im Herbst habe ergeben, dass 99 Prozent der Befragten die Hohenloher Arena-Messe kennen und schätzen.

Die Attraktivität der Messe hänge mit dem frühen Termin Mitte Januar zusammen - nach den Weihnachtsfeierlichkeiten hätten viele Menschen Lust, rauszugehen, sich auf Messen über Neuheiten zu informieren. Link hofft auf Dauerfrost um den Gefrierpunkt, denn bei diesem Wetter könnten die Besucher auf den angrenzenden Wiesen parken. Gleichzeitig könnten immer noch die Hallen gut geheizt werden. Erst bei konstant minus zehn Grad sei dies ein Problem. 25 große Heizkanonen sollen für angenehme Temperaturen sorgen. Ein Tanklastzug Diesel werde für die Messe verheizt, erzählt Link.

Inzwischen sei die HAM an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen. Die rund 240 Aussteller in elf Hallen auf 10.000 Quadratmeter Fläche (2012 waren es 210 Aussteller in zehn Hallen) könnten gerade noch so mit dem vorhandenen Strom versorgt werden. Wenn die Messe weiter wachse, brauche er einen Generator, betont Link.

Die Hohenloher Arena Messe wird zu 70 bis 80 Prozent von Firmen aus der Region bestückt, sagt Link: "Ein großer Teil der Firmen baut auf die Messe, weil sie hier Aufträge für die nächsten drei Monate bekommen." Der breit gefächerte Branchenmix bietet Themen rund um Bauen und Sanieren, Wohnen und Ambiente, Küche und Haushalt, Energie und Umwelt, Gesundheit und Wellness, Hobby und Livestyle, Banken und Finanzen, Mode und Accessoires. Zudem werden an den Imbissbuden und in dem Messerestaurant eine vielfältige Speisekarte geboten.

Etliche Firmen nutzen die Messe auch zur Kontaktpflege. So suchen beispielsweise Mitarbeiter und Azubis der Ilshofener Firma Bausch + Ströbel das Gespräch mit Messebesuchern. "Wir warten bei der Hohenloher Arena-Messe nicht auf den Scheich, der Anlagen sucht", sagt Gustav Nesemann, Leiter der Verkaufsorganisation bei Bausch + Ströbel. "Aber als namhafter Arbeitgeber in Ilshofen sehen wir uns verpflichtet, uns hier zu zeigen." Die Messe biete zudem die Möglichkeit, sich als potenter Arbeitgeber zu präsentieren.

Dem Themenbereich Gesundheit wird dieses Mal noch mehr Raum geboten: Der Deutsche Verein für Gesundheitspflege (DVG) will auf seinem 200 Quadratmeter großen Stand mit einem Arzt, Krankenschwestern, Heilpraktikern und Masseuren kostenlose Gesundheitschecks und Massagen anbieten. Der DVG ist eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.

Christian von Stetten, einer der Schirmherren der Messe, bezeichnet die HAM als Sprungbrett für Existenzgründer. Mittelständler könnten zudem testen, ob und wie Produktneuheiten ankommen.

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