Koch-Serie: Die bunte Versuchung

Das Dessert „Islandfeuer“ ist ein farbenfroher Hingucker. Kathrin Volz zeigt, dass der raffinierte Nachtisch einfach und schnell gemacht ist.

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    Genuss für zwei: Kathrin Volz und ihr Freund Martin Opitz probieren das „Islandfeuer“. Foto: 
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    Die verschiedenfarbigen Cremes machen den Reiz aus. Foto: 
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Sorgfältig schichtet Kathrin Volz Fruchtpürees und Sahnecreme in kleine Gläschen. Der Nachtisch, den sie für die HT-Serie „Meine Leibspeise“ zubereitet, ist ein richtiger Hingucker: Übereinander liegen Erdbeer-Püree, Sahnecreme und Kiwi-Bananen-Püree – was ein reizvolles Farbenspiel ergibt. Das gefällt der jungen Frau besonders gut: „Durch die verschiedenen Schichten ist es etwas anderes als eine normale Creme. Es sieht einfach schön aus.“ Kathrin Volz erklärt: „Die Farben sollen die Landschaft von Island darstellen. Rot steht für die Lava, Weiß für das Eis und Grün für die Wiesen.“

Das Rezept für dieses „Islandfeuer“ hat Kathrin Volz von ihrer Mutter Marliese Volz. Dieses und viele weitere Lieblingsrezepte hat Kathrin handschriftlich in ein dickes Ringbuch eingetragen. Die Rezeptesammlung begleitete sie bereits während ihrer Studienzeit in Ludwigsburg. Nach dem ersten Staatsexamen im vergangenen Jahr arbeitet sie nun als Lehramtsanwärterin in Albstadt-Ebingen. An den Wochenenden und in den Ferien kommt sie zurück in die Heimat, wo sie mit ihrem Partner Martin Opitz lebt. Mit ihm ist sie gerne in der Natur unterwegs, die beiden machen Wander- und Fahrradtouren. Vielleicht gefällt ihr deshalb das „Islandfeuer“ so gut.

Nacheinander bereitet Kathrin Volz in ihrer Küche die Cremes zu. Zuerst werden frische oder aufgetaute Erdbeeren mit etwas Zucker püriert. Bei Volz stammen sie aus dem Garten der Familie in Gründelhardt. Dann wird die Quarkcreme zubereitet und mit Sahne verfeinert. Zum Schluss werden je eine Kiwi und eine Banane püriert. In die letzten beiden Cremes wird Zitronensaft gerührt: „Hier nehme ich immer frische Zitronen“, betont Volz, während sie den Saft auspresst.

Zum Schluss kommt die Fein­arbeit: „Die Cremes muss man gleichmäßig auf die Gläser verteilen. Das Rezept geht gut auf für zehn kleine Gläschen.“ Volz empfiehlt, kleine Weck-Gläschen mit Deckeln zu nehmen, das sei praktisch, wenn das Dessert für eine größere Gästeschar vorbereitet wird. „Wir machen diesen Nachtisch gerne bei Familienfesten, wie Geburtstage oder Hochzeiten. Dann wird einfach die drei- bis vierfache Menge zubereitet“, sagt Volz. Ihr Tipp: „Ich würde ihn trotzdem nicht zu lange vorher machen, damit das Kiwi-Bananen-Püree nicht braun wird.“ Der einzige Nachteil der bunten Versuchung: „Man braucht viele Schüsseln.“ Der Mehraufwand beim Spülen ist jedoch vergessen, sobald man den ersten Löffel des Desserts im Mund hat: fruchtig, cremig, lecker, mehr!

Für die rote Schicht: 250 g Erdbeeren oder Himbeeren mit 1 Esslöffel Zucker pürieren.

Für die weiße Schicht: 250 Gramm Quark mit je 2 Esslöffel Milch, Zucker und Zitronensaft verrühren. 200 ml Sahne schlagen und unterheben.

Für die grüne Schicht: 1 Kiwi und 1 Banane schälen, klein schneiden und mit Zitronensaft pürieren, Zucker nach Geschmack zugeben.

Die drei Schichten nacheinander in kleine Gläschen einfüllen. Bis zum Servieren kalt stellen. hst

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