Der Funke springt über

Der Projektchor Adonia hat einen seiner Musicalauftritte in Wolpertshausen präsentiert. Mit dem Programm "Johannes der Täufer" gelang es den 70 Teenagern in Chor und Band, das Publikum zu begeistern.

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Eine zentrale Szene des Musicals: Als Johannes geboren wird, sind seine Eltern Zacharias und Elisabeth glücklich. Da Zacharias zu diesem Zeitpunkt nicht spricht, schreibt er den Namenswunsch für den Sohn nieder.  Foto: 

Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren dürfen in den Musicalcamps von Adonia mitmachen. Jedes Jahr werden ungefähr 3000 Jugendliche aus ganz Deutschland in über 40 Chöre mit je zirka 70 Teilnehmern eingeteilt. In vier Tagen studieren sie ein Musical ein, welches sie bereits vorher auf CD nach Hause geschickt bekommen haben. Choreographie, Tanz und Theater sind zusätzliche Elemente, die in den vier Tagen erlernt werden. Nach den Proben stehen für jeden Chor vier Auftritte auf dem Programm, eine Art Mini-Tournee. Jeder Chor hat dabei seinen eigenen Reisebus, seine eigene Band und übernachtet in Gastfamilien.

Die 116 Musicalkonzerte "Johannes der Täufer", die 2014 aufgeführt werden, sind über ganz Deutschland verteilt. Allein am Samstagabend, an dem der Chor in Wolpertshausen gastiert, finden gleichzeitig vier weitere Musicalauftritte in verschiedenen Städten statt.

Die Musicalcamps sind sehr beliebt bei den Jugendlichen, über 700 stehen auf der Warteliste für das nächste Jahr. Dass sie mit vollem Einsatz dabei sind, merkt man den Sängerinnen und Sängern und der Band an. 13 Lieder geben sie zum Besten. Deutschsprachig. Es sind fetzige und groovige Songs, die auch das Publikum zum Mitklatschen animieren.

In diesem Jahr soll es um Johannes den Täufer gehen. Viele kennen die Geschichte um den Täufer zu Zeiten Jesu nur bruchstückhaft. Dabei sagte Jesus über Johannes den Täufer: "Von allen Menschen, die je geboren wurden, gibt es keinen Größeren als Johannes" (Lukas 7,28). Markus Heusser, Leiter von Adonia, hat das Musical mit Unterstützung von Larissa Leuschner, Rebekka Steil und Thorsten Rheinschmidt geschrieben.

In den Liedern geht es um die Geburt des Johannes, seine Lebensstationen, seine dunkelsten Stunden im Gefängnis, aber auch um seine Begegnung mit Jesus und seinen unerschütterlichen Glauben an ihn. Am Ende sagt er: "Mein Lebenswerk ist getan. Jesus ist das Licht der Welt!" Mit dieser Leidenschaft bringen auch die Jugendlichen die Botschaft rüber - als starker Chor mit wechselnden Solisten, bunten Kostümen und einer guten Band, die nur aus Jugendlichen besteht. Die voll besetzte Halle ist restlos begeistert.

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