Der Förderkreis künstlerischer Tanz in Kirchberg feiert 20-jähriges Bestehen

Durch eine Elterninitiative wurde der Förderkreis künstlerischer Tanz vor 20 Jahren ins Leben gerufen. Acht Ballerinas tanzten damals in der Ballettschule. Heute zählt der Verein mehr als 100 Mitglieder.

|
Die Tänzer der Jugendgruppe treten am Samstag bei der Jubiläumsfeier der Kirchberger Ballettschule auf.  Foto: 

"Wir wünschen uns, dass die Leute hier reinkommen und sich wohlfühlen", sagt Inge Baumgärtner. Die erste Vorsitzende des Förderkreises künstlerischer Tanz sitzt an einem runden Tisch in der Eingangshalle der Kirchberger Tanzschule im Württemberger Hof in Kirchberg. Neben ihr kommen die Tänzer der Jugendballettgruppe aus dem Übungsraum. Es wird gekichert und getuschelt. Drill und eiserne Disziplin bis hin zur Verstümmelung der Füße für den Spitzentanz, wie man es aus den Tanzfilmen kennt, gibt es an der Kirchberger Schule nicht.

Die Ballerinas und die zwei Ballerinos, die in der Jugendballettgruppe mittanzen, stellen sich in einer Reihe vor dem Tanzsaal auf. Sie proben für ihre Aufführung am Samstag, wenn der Förderkreis sein 20-jähriges Bestehen feiert.

"Ballett ist Kunst", sagt Inge Baumgärtner. Natürlich sei Disziplin da wichtig. Aber es gehe in erster Linie darum, Freude am Tanzen zu haben. "Das heißt aber nicht, dass wir Jugendliche nicht fördern, die davon träumen an einer staatlichen Ballettschule aufgenommen zu werden", betont die 55-Jährige. Sechs Schüler des Förderkreises haben seit der Gründung den Sprung an eine der Eliteschulen geschafft.

"Tanzen bedeutet für mich, aus dem Alltag rauskommen. Da freue ich mich immer die ganze Woche drauf", sagt die 16-jährige Katrin Botsch aus Kirchberg. Vor vier Jahren hat sie begonnen, beim Förderkreis zu tanzen. Bei der Jubiläumsfeier führt sie eine Solo-Choreografie im Modern Dance auf. "Ich bin jetzt schon aufgeregt", sagt sie.

Klassisches Ballett ist nach wie vor der Schwerpunkt in der Kirchberger Tanzschule. In den letzten Jahren hat der Verein sein Angebot allerdings stark erweitert. Neben klassischem Tanz, Modern Dance und Charaktertanz werden in den Räumen des Förderkreises auch Bauchtanz und Fitnesskurse angeboten. Besonders beliebt ist derzeit Bokwa. Als "Spaß und Bewegung" beschreibt Arthur Kaiser den Trendsport aus den USA. "Man merkt nicht, dass man kaputt ist." Der 40-Jährige ist seit September Bokwa-Trainer. Der Förderkreis hat ihm die Ausbildung finanziert.

"Die Kaisers sind eine richtige Förderkreis-Familie", sagt Inge Baumgärtner. Und dann kommen auch schon Arthur Kaisers Frau und seine zwei Töchter zur Tür rein, um am Bokwa-Training teilzunehmen.

Info Am Samstag, 8. November, feiert der Förderkreis im Württemberger Hof in Kirchberg seinen 20. Geburtstag. Vorführungen finden um 18 Uhr und um 20 Uhr statt. Anmeldung: Telefon 0 79 54 / 4 07 98 22.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Virtual Reality in Hohenloher Firmen - wie Science-Fiction

Die virtuelle Realität hält auch im Sondermaschinenbau Einzug. Siemens führt im Virtual-Reality-Center des Packaging Valley an das Thema „digitale Zwillinge“ heran. weiter lesen