Der Bund hilft Leofels

Der Bund fördert die Sanierung der Burgruine Leofels mit 400000 Euro. Den Zuschuss aus einem Sonderprogramm für Denkmalschutz hat der Haushaltsausschuss des Bundestags bewilligt.

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Torbogen der Burgruine Leofels im vergangenen Sommer: Die Stadt warnt mit Hinweisschildern und Absperrungen vor herabfallenden Steinen. Archivfoto: Marc Weigert

"Betreten verboten" hieß es im vergangenen Sommer. Und noch jetzt sind die Fenster der Burg mit Brettern vernagelt. Rechtzeitig zum Start der Theatersaison der Burgschauspiele, die am Freitag, 14. Juni, mit dem Stück "Katharina Knie" Premiere feiert, kommt eine gute Nachricht aus Berlin. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat dem Haushaltsausschuss seine Vorschlagsliste für das Denkmalschutz-Sonderprogramm IV unterbreitet. Dieser hat einem Antrag der Stadt Ilshofen vom Februar zugestimmt.

"Dafür sind wir sehr dankbar", sagte Bürgermeister Roland Wurmthaler jetzt. Denn die Sanierung der Ruine kann die Stadt alleine nicht schultern. Der Finanzierungsaufwand ist enorm: 1,55 Millionen Euro sind veranschlagt, davon übernimmt die Stadt mit 450000 Euro fast ein Drittel. Der Zuschuss entspreche den Vorstellungen der Stadtverwaltung, erklärt Wurmthaler. Vom Land erhofft er sich noch einmal 400000 Euro und von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz weitere 300000 Euro. Fraglich sei, ob das reicht: "Eventuell benötigen wir dazu auch noch Mittel aus dem Ausgleichstock des Landes."

Die Burg Leofels, oberhalb der Jagst gelegen, ist eine stauferzeitliche Burg. Sie entstand etwa um das Jahr 1240 als Wohnsitz Kaiser Friedrichs II. und kam später an Hohenlohe-Langenburg. Die Abbruchruine steht seit 1925 unter Denkmalschutz. Seit 1976 gehört sie der Stadt Ilshofen. Eine Sanierung ist nötig, um die Burg vor weiteren Schäden zu schützen. Die Arbeiten sollen in diesem Jahr beginnen.

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