Bundesminister zu Besuch in Kleinallmerspann

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat am Samstag den Hof der Familie Blumenstock in Kleinallmerspann besucht.

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Die Triangel, die Harald Blumenstock (links) hält, steht für die Produktionsfaktoren Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Lebensqualität; in der Mitte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, rechts Martha Blumenstock. Foto: Erwin Zoll

Der 56-jährige Jurist Christian Schmidt, seit Februar im Amt, nahm an einem Treffen christdemokratischer Agrarpolitiker und -funktionäre aus zwei Bundesländern teil. Der Landesfachausschuss Ländlicher Raum der CDU in Baden-Württemberg und der Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft der CSU kamen dabei im "Lamm" in Großallmerspann zu einem Gedankenaustausch zusammen.

Zuvor führte Harald Blumenstock die Gruppe über den Betrieb seiner Familie, die Bullenmast, Ferkelerzeugung und Schweinemast betreibt, außerdem mit Fotovoltaik- und Biogasanlagen Energie erzeugt. Ein weiteres Standbein der Familie, die den Hof bereits in der vierten Generation bewirtschaftet, ist der Agrartourismus: Auf ihrem "Genussbauernhof" bewirtet sie Besuchergruppen.

Mit einer Triangel in der Hand erläuterte Harald Blumenstock seine Unternehmensphilosophie. Die drei klassischen Produktionsfaktoren der Landwirtschaft - Arbeit, Boden und Kapital - ergänzte er durch drei neue Element: Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Lebensqualität. "Der Betrieb ist unser Mittelpunkt, aber hier arbeiten wir nicht nur, sondern wir leben hier auch", sagte Blumenstock zum Stichwort "Lebensqualität", bevor er den Politikern mit Christian Schmidt an der Spitze Ställe und Hallen zeigte.

Klaus Mugele, Vizepräsident des Landesbauernverbands und Vorsitzender des Bauernverbands Schwäbisch Hall-Hohenlohe-Rems, wies in einem Grußwort unter anderem auf die Probleme hin, die den Landwirten durch die Novellierung der Düngeverordnung entstehen könnten. Die Betriebe seien auf Flächen angewiesen, auf denen sie Gülle ausbringen könnten. Mugele sprach sich für regional differenzierte Lösungen aus: "Wenn es Probleme in fünf Landkreisen gibt, darf man nicht das ganze Land an die Kandare nehmen."

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