Bullinger: Ausbau der Autobahn 6 muss kommen

Dass auf Autobahnen in Ballunsgräumen der Verkehr zeitweise auf dem Standstreifen einer Autobahn rollen darf, hält auch die FDP für eine gute Idee. Eine Alternative zum Ausbau der A6 sei das aber nicht.

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Es sei keineswegs so, dass die FDP die Forderungen der Grünen unterstützt, berichtigt der Landtagsabgeordnete Friedrich Bullinger aus Rot am See. "Die FDP-Landtagsfraktion fordert mit Nachdruck den sechsstreifigen Ausbau der Autobahn 6." Er wendet sich damit gegen eine seiner Ansicht nach falsche Interpretation seitens der Kreis-Grünen. Bei deren Wahlkampfauftakt in Hall hatte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner frohlockt, er erhalte Schützenhilfe vom FDP-Fraktionschef im Landtag, Hans-Ulrich Rülke. Dieser hatte der grün-roten Landesregierung "Nachholbedarf beim Abbau von Verkehrsengpässen" bescheinigt und schlug vor, in Ballungsräumen den Standstreifen freizugeben. Die FDP wolle mit ihrer Mobilitätsoffensive die "eklatanten Lücken und Engpässe" im Straßennetz schließen, erklärt Bullinger. So könne mittels Baustellenmanagement und moderner Technik der Verkehr flüssiger gemacht werden. "Und wir wollen auch aus Hessen lernen und temporär Seitenstreifen an hoch belasteten Autobahnabschnitten nutzen", so Bullinger. Ebner sah darin eine Unterstützung für seine These, ein solches System sei eine Alternative zum Ausbau der A6. Diesen lehnen die Grünen ab. "Der Ausbau der A6 muss kommen", bekräftigt Bullinger die Haltung der FDP und wirft Ebner "Wahrheitsverdrehung" vor.

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