Bürgermeister setzt auf Ärzte

Sichtlich erfreut zeigte sich gestern Bürgermeister Klaus Köger über die Entscheidung des Bereichsausschusses für den Rettungsdienst, in der Gemeinde Blaufelden einen Notarztdienst zu installieren.

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Die Rettungswache in Blaufelden wird noch in diesem Jahr zum Notarztstandort aufgewertet. Foto: Harald Zigan

Bürgermeister Köger hält den Vorschlag des Bereichsausschusses, den Notarztdienst auf die niedergelassenen Ärzte in der Region zu stützen, für vernünftig. Köger hat in der Angelegenheit bereits vor einiger Zeit einen Vorstoß unternommen und auf die Ärzte in Blaufelden hingewiesen. Im Ort gibt es zwei Praxen mit drei Ärzten, einer von ihnen hat in seiner Zeit im Haller Diakoniekrankenhaus bereits als Notarzt gearbeitet. Köger schlägt vor, einen weiteren Arzt für Blaufelden zu suchen, der dann in einer der Praxen arbeiten kann. Kommt ein Alarm, müsse dafür gesorgt sein, dass einer der vier Ärzte sofort los kann. Diese Variante sei wohl realistischer als die Möglichkeit, einen Notarzt in die Rettungswache einzuquartieren. Der habe einfach zu wenig zu tun.

Das sieht auch DRK-Kreisvorsitzender Ulrich Stückle so. Er sprach bei der Pressekonferenz des Bereichsausschusses am Donnerstag (das HT berichtete gestern) davon, dass der Ausschuss dem neuen Standort zugestimmt habe, "wohlwissend, dass dann der Notarzt öfters Halma mit sich selbst spielt".

Unterdessen geht die Auseinandersetzung zwischen dem DRK-Kreisvorsitzenden Stückle und dem Crailsheimer SPD-Kreisrat Georg Schlenvoigt in eine neue Runde. In einer Pressemitteilung forderte Hans Zipperer, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, Stückle auf, sich bei Schlenvoigt "öffentlich zu entschuldigen".

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