Bürgerhilfe Frankenhardt steigt mit Helferversammlung in die aktive Phase ein

Genau ein Jahr ist es her, dass engagierte Frankenhardter die Gründung einer Bürgerhilfe anstießen. Jetzt ist der Weg bereitet, dass die Hilfsaktionen anlaufen können. Nach der Helfereinweisung geht es los.

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Nach einjähriger Planungs- und Organisationsphase geht es jetzt richtig los mit der Bürgerhilfe Frankenhardt. Mit Bürgermeister Jörg Schmidt (Mitte) trafen sich die Vorstände Friedrich Ebert, Jörg Mast, Rainer Herold und Hans-Jürgen Oestreich (von links) zu einer Besprechung im Gründelhardter Rathaus. Foto: Christine Hofmann

"Ein historischer Augenblick steht vor der Tür", sagt Jörg Mast. Der Vorsitzende der Bürgerhilfe Frankenhardt sitzt wieder einmal gemeinsam mit Hans-Jürgen Oestreich, Friedrich Ebert und Rainer Herold im Besprechungsraum des Gründelhardter Rathauses. Häufig haben sich die vier Vorstände der Bürgerhilfe Frankenhardt im vergangenen Jahr getroffen - in kleinen und in großen Runden, in Arbeitskreisen und Versammlungen. Viel gab es zu planen und zu organisieren, zu bedenken und abzusprechen. Nun ist es fast geschafft: Der Flyer ist im Druck, die Homepage fertiggestellt und das Infotelefon wird in Kalenderwoche sieben freigeschaltet. Jetzt geht es um den letzten Akt, bevor der Startschuss fällt und Bürger für Bürger aktiv werden können. Am 5. Februar findet die erste Helferversammlung statt. Die 40 Bürger, die sich bereit erklärt haben, dass sie aktiv Hilfe leisten wollen, werden in die Einzelheiten eingeweiht: Wie laufen die Einsätze ab, welche Formalitäten müssen erledigt werden, wann tritt ein Versicherungsfall ein?

"Wir freuen uns sehr, dass es nun richtig losgeht. Wir bekommen immer wieder Anfragen von Bürgern, die Hilfe brauchen. Auch die Helfer sitzen in den Startlöchern", berichtet Jörg Mast.

Die Vorstände der Bürgerhilfe sind noch immer überrascht, wie positiv die Frankenhardter auf die Initiative Bürger helfen Bürgern reagieren. "Schon bei der ersten Infoveranstaltung war das Interesse größer als wir erwartet hatten", freut sich Hans-Jürgen Oestreich. Spontan erklärten sich damals einige Bürger zur aktiven Mitarbeit bereit und begleiteten fortan den Prozess der Vereinsgründung. Ein Planungsausschuss beschäftigte sich mit der Erstellung der Satzung, der Geschäftsordnung und der Organisation der Hilfsdienste.

Der im September gegründete Verein zählt bereits 70 Mitglieder. "Durch die Mitgliedsbeiträge und erste Spenden bekommen wir Geld in die Vereinskasse, was wir gerade jetzt am Anfang dringend benötigen. Allein die Versicherung der Helfer ist teuer", erklärt Schatzmeister Friedrich Ebert.

Die Bürgerhilfe wird von der Gemeindeverwaltung tatkräftig unterstützt. Für die wöchentliche Infostunde donnerstags zwischen 17 und 18 Uhr steht ein Büro im Rathaus bereit. Außerdem stellt die Gemeinde Sachmittel und Versammlungsräume zur Verfügung, wenn es nötig ist. "Ich bin mir sicher, dass der Verein Bürgerhilfe für die Menschen in Frankenhardt große Dienste leisten kann und wird. Das ist eine tolle Sache, die unbedingt unterstützenswert ist", sagt Bürgermeister Jörg Schmidt.

Info Weitere Informationen unter www.buergerhilfe-frankenhardt.de oder in Kürze auch telefonisch unter 0 79 59 / 91 05 34.

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