Brandneues Erscheinungsbild für Feuerwehr

Im Gammesfelder Gemeindehaus kann sich keiner mehr erinnern, wann die heutigen Uniformen der Feuerwehren eingeführt wurden. Aber ist ja auch egal. Fest steht jedenfalls: Ihre Zeit neigt sich dem Ende entgegen.

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Hauptfeuerwehrmann Heiko Ruttmann nimmt bei der Anprobe Haltung an. Ihm gefallen die neuen Uniformen. Foto: Götz Greiner

Und deshalb sind am Samstag Brandbekämpfer aus Gammesfeld, aber auch aus anderen Teilorten Blaufeldens und aus Rot am See zusammengekommen, um den neuen Stoff anzuprobieren.

Eigentlich sollte die neue Ausgeh-Ware nur für diejenigen Feuerwehrleute angeschafft werden, denen die alte nicht mehr passt oder die keine haben. In Gammesfeld würden dadurch 15 Leute nicht neu eingekleidet. Doch das geht nicht! Was wiederum nicht an deren Eitelkeit liegt, sondern daran: Die Gammesfelder Wehr feiert vom 4. bis 6. Juli den 150. Geburtstag. Wie sähe es da aus, wenn die einen so und die anderen so. . .? Eben.

Edler Spender

Zum Glück hat sich ein edler Spender gefunden, der in der Zeitung nicht genannt werden, dafür aber den einen oder anderen Euro ins Erscheinungsbild der Gammesfelder Wehr investieren will. Ob die Spende angenommen wird, muss zwar noch der Blaufeldener Gemeinderat entscheiden, aber das dürfte wohl Formsache sein - egal, welche Ergebnisse die Wahl in zwei Wochen so bringt.

Die Gammesfelder Einsatzabteilung, die zur Blaufeldener Feuerwehr gehört, ist damit die erste Gruppe im Kreis, die vollständig mit neuen Uniformen ausgestattet wird. Für jeden gibt es eine neue Ausgehuniform, ein kurz- und ein langärmliges Hemd und eine Softshelljacke.

Hauptfeuerwehrmann Heiko Ruttmann gefällts: "Die alte Uniform war altbacken. Jetzt sieht sie moderner aus." Das liegt vor allem daran, dass sie dezenter ist: Die Abzeichen kommen als Anstecker an die Brust, der Dienstgrad wird nun wie bei Polizei und Militär auf der Schulter statt am Ärmel angezeigt. Auch das neue Logo der Feuerwehren im Ländle ist weniger pompös: Früher war es das Landeswappen mit Helm und Äxten vor einem Feuer, jetzt ist es nur noch ein Löwe vor einer einzelnen Flamme.

Die Uniform hat die unterfränkische Firma Büttner zusammen mit der Reutlinger Branddirektion und dem Landesinnenministerium entwickelt. Herbert Büttner ist Seniorchef der Firma. Er misst die Größen aller Kameraden aus - und braucht dafür im Schnitt sieben Minuten. Die Uniformen sollen in der ersten Juliwoche fertig sein. Pünktlich zum Jubiläum - praktischerweise, denn daran werden sich die Gammesfelder dann bestimmt noch länger erinnern.

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