Bock geht ohne Konkurrenten in die Wahl

Die einmalige Stellenausschreibung sagt alles: Die Sulzbach-Laufener wollen ihren Bürgermeister behalten. Am Mittwochabend endete die Bewerberfrist. Das Ergebnis: Markus Bock hat keinen Konkurrenten.

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Markus Bock mit seiner Frau Suphaphorn, Sohn Marius und Tochter Larissa. Sulzbach-Laufen ist das Zuhause der Familie Bock. Foto: Sanwald

62,9 Prozent Wahlbeteiligung, 91,7 Prozent der Stimmen - das Votum der Sulzbach-Laufener für Heinrich Krockenbergers Nachfolger am 23. Juli 2006 war überwältigend. In drei Wochen, am 13. Juli, stellt sich der 37-jährige Diplom-Verwaltungsfachwirt Markus Bock ein zweites Mal zur Wahl als Rathauschef. Dabei hat er freie Bahn. Bock ist der einzige Bewerber, obwohl Sulzbach-Laufen im Ranking der Kreisgemeinden ziemlich weit vorne liegt. Die Gewerbesteuer sprudelt, die Infrastruktur stimmt, es gibt erschwingliche Bauplätze und Gewerbegebiete - Sulzbach-Laufen ist eine finanzkräftige Gemeinde und die mit dem höchsten Wohlfühlfaktor im Limpurger Land. Dies ist zum Großteil das Ergebnis der Kommunalpolitik der vergangenen acht Jahre, wobei Bock auch auf Krockenbergers Vorarbeit aufbauen konnte, etwa in der Eigenwasserversorgung und der Jugendsozialarbeit.

Das einzige Problem, das den Bürgermeister bedrückt, liegt vor der Rathaustür: der Rechtsstreit um das Seniorenhotel Kochertal. "Als Gemeinde haben wir alles vermietet. Das ist nicht das Problem, sondern die Atmosphäre im Haus, sie ist kalt." Bock mag die Vielfältigkeit seiner Arbeit. Er pflegt den kreisübergreifenden Kontakt, "wenn dabei eine Win-win-Situation entsteht wie bei der Draisinenbahn". Der gebürtige Gschwender schaut gern über den Tellerrand - und ins Limpurger Land. "Wir müssen zusammenhalten, sonst stehen wir schlecht da."

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