Blutjung und obercool

Viel Beifall und Jubel begleitete das Konzert der Obersteinacher Boygroup. Die Fangemeinde der Boys in Black wächst stetig, wie das Solokonzert am Samstagabend in der ausverkauften Stadthalle in Ilshofen zeigte.

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Ein ausgeklügelter Auftritt: Zu Konzertbeginn bleibt die Bühne schwarz, es ist dunkel im Saal. Moderator Nico Slansky tritt auf die Bühne - im Weltraumlook - und bereitet das Publikum auf neue Galaxien vor. Der Abend werde "chillig", also entspannt, kündet er an.

Die Gäste sind vom Repertoire der Boys hingerissen: "Abracadabra", "Mr. Sandman" wird in "Missis Sandman" verändert, "Wonderful", "Mamma Maria", "Küssen verboten" und andere Hits lassen das Publikum von Anfang an mitschwingen, mitwippen oder gar mitsummen.

Die Boys im Mafiosi-Look singen von Liebe und Leid, von Herz und Schmerz. Passend dazu ihr Auftritt in schwarzen Anzügen mit großer dunkler Sonnenbrille. Lässig stehen sie auf der Bühne, die Hände meist in einer oder beiden Hosentaschen. Einfach smart - der Traum des weiblichen Publikums.

Es ist der Kontrast, der wirkt: Blutjung singen die jungen Männer hingebungsvoll - mal forte, mal piano - von den Erfahrungen gereifter Lebemänner. Und sie können singen. Chorleiter Eduard Wacker bewies wieder einmal Gespür mit der Liedauswahl.

Die Moderation wirkt authentisch. "Mamma Maria" - wohlklingend auf Italienisch vorgetragen und wie alle anderen Liedtexte auch auswendig, das überzeugt. Der Kommentar zum Lied: "Für die Mutter. Sie weiß alles und noch viel mehr. Eine Danksagung."

Die Choreografie ist abwechslungsreich. Eduard Wacker griff selbst zur Feder. Seine Lieder sind witzig und charmant. "Wie eine Fata Morgana", "Fichtenberger Perle", "Letzten Sommer" und "Wahre Liebe", gekonnt von Eduard Wacker einstudiert. Die Lieder kommen an. Immer wieder werden diese Titel mit dem Ruf nach Zugaben genannt. Selbstverständlich werden alle Rufe erfüllt. Manche fordern sogar: "Alles noch einmal von vorne."

Schließlich lassen die Boys noch kokettierend ihre Hosen runter und zeigen farbenfrohe Bermudas: Das Publikum tobt.

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