Blaufelden setzt auf Konzept Realschule Viele Infos am Schnuppertag im Schulzentrum

Um Eltern und Schülern die Qual der Schulwahl zu erleichtern, gab das Schulzentrum Blaufelden den Grundschülern der Region die Gelegenheit, die Schule während eines Schnuppertages kennenzulernen.

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In seiner Ansprache gab Rektor Rüdiger Pape während des Schnuppertages für seine Schule eine eindeutige Positionsbestimmung ab: "Blaufelden setzt weiterhin auf das Konzept der Realschule." Nach den Worten des Schulleiters gelinge es dieser Schulart, den Spagat zwischen der Vorbereitung auf weiterführende Schulen in Richtung Abitur auf der einen und der Vorbereitung auf eine berufsbezogene Laufbahn auf der anderen Seite zu schaffen. Ein großer Teil der Realschulabsolventen besuche nämlich nach der zehnten Klasse ein berufliches Gymnasium. Gute Realschüler seien aber auch von den Betrieben, vor allem im Hinblick auf die demografische Entwicklung, als Auszubildende und spätere Fachkräfte begehrt. Für die Option, an der Realschule nach der neunten Klasse den Hauptschulabschluss anzubieten, was unter dem Namen "Realschule plus" diskutiert wird, zeigte sich der Rektor offen.

Blaufeldens Schüler fänden nach den Ausführungen von Bürgermeister Klaus Köger ideale bauliche und infrastrukturelle Bedingungen für ein erfolgreiches Lernen vor. Wenn die Baumaßnahmen abgeschlossen sind, sei ein Zentrum für Bildung entstanden, das vom Kindergarten, über die verschiedenen Schularten bis hin zum Jugendzentrum ein breites Spektrum an Bildungsangeboten enthält. Einblicke in das soziale Profil der Schule erhielten die Eltern durch kurzweilige Präsentationen der Schulsanitäter, der Streitschlichter und der SMV.

Während die Eltern informiert wurden, konnte der Nachwuchs seinem Forscherdrang nachgehen und sich ein Bild von den Angeboten der Schule machen. Künstlerisch Interessierte testeten ihr zeichnerisches Talent beim Experimentieren mit Farben. Bei der Erstellung kleiner Werkstücke aus Holz ließen die jungen Gäste die Späne fliegen. Viele Viertklässler folgten der Aufforderung "Come on and take part in our lesson!" und staunten, wie sprachgewandt Fünftklässler bereits nach einem halben Jahr mit der Fremdsprache umgehen. Das Whiteboard, das durch moderne Technik die Vorteile der guten alten Wandtafel mit den Vorzügen eines Computers verbindet, weckte das Interesse der Grundschüler. Gebannt unternahmen sie eine virtuelle Reise durch das menschliche Skelett.

Siebtklässler luden Geschichtsinteressierte zur Spurensuche nach keltischen Überresten ein und öffneten ihre historische Truhe, worin sich die beeindruckenden Ergebnisse ihrer Projektarbeit befanden. Mit Feuereifer waren die Viertklässler bei den Schülerversuchen aus den Bereichen Biologie, Physik und Chemie bei der Sache.

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