August-Ludwig-Schlözer-Schule in Kirchberg auf Hollywood eingestellt

Einmal im Leben über den roten Teppich schreiten, begleitet vom Applaus der Zuschauer: Der Traum vieler Stars erfüllte sich für die Absolventen der August-Ludwig-Schlözer-Schule in Kirchberg.

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Auf dem roten Teppich wie die Stars von Hollywood: Kirchberger Schüler bei der Entlassfeier. Foto: Nikolaus Wolf

Die Schüler hatten das Motto "Hollywood" für ihre Feier gewählt. Entsprechend fiel die Dekoration in der Stadthalle aus. Schon das Foyer erinnerte an großes Kino, Getränkestände und ein riesiges Büfett luden zum Verweilen ein.

Unter den Klängen von "Bluered Line" schritten die Absolventen über den roten Teppich. Erster Gast der High Society an diesem Abend war sozusagen der Filmproduzent seiner Schule, Rektor Michael Szutta. Mit einer ausführlichen Erklärung über die Vergabeordnung der Sterne am "Walk of Fame" begrüßte er die Stars des Abends.

"Als ich von eurem Motto gehört habe, habe ich mich gefragt, was die Traumfabrik in Kalifornien mit dem Schulleben zu tun hat", bekannte Michael Szutta. "Nach genauerer Betrachtung kam mir das Motto nicht mehr so abwegig vor, schließlich ist Hollywood eine Welt für sich, in der sich vieles aus unserem Schulalltag abbilden lässt."

Wie im Film gebe es "Dramen, Tragödien, Liebesgeschichten, Erfolgsstorys, Krimis, Wildwestgeschichten, Action- und Katastrophenfilme. Ihr habt die vielen Szenen des Schulalltags erfolgreich absolviert". Und Spielblockaden gehören wohl auch zu jeder Filmkarriere. Schlussendlich wurden aber auch derartige "kreative Unfälle" makellos repariert und das Projekt mit dem Erhalt der Oscars, in Form von Zeugnissen, erfolgreich umgesetzt. Unter tosendem Applaus betraten die Stars die Bühne: Von 78 Abschlussschülern erhielten 51 eine Auszeichnung, nämlich 22 einen Preis und 29 eine Belobigung. Schulbeste mit einem Schnitt von 1,1 wurden Anna-Lena Henninger und Leonie Richter. Sie bekam außerdem den Paul-Schempp-Preis für hervorragende Leistungen im Fach evangelische Religionslehre.

Aber kein guter Streifen ohne gute Requisite und Organisation: Hausmeister Josef Eder und Schulsekretärin Sonja Drexel erhielten in der Kategorie "Bester Hausmeister" und "Beste Sekretärin" einen Sonder-Oscar überreicht.

Gespickt war die Abschlussfeier mit musikalischen Beiträgen der Schüler. Für Begeisterung sorgten aber auch die Rückblicke der einzelnen Klassen und kleine Spiele mit den Lehrern. Nun geht es für die Jugendlichen zum nächsten "Film-Set" auf dem langen Weg des Lebens.

Kirchberg: Brief und Siegel zum erfolgreichen Abschluss
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