Auch überörtlich gefordert

Einsätze und Sportaktivitäten bestimmten 2013 das Geschehen im DRK-Ortsverein Fichtenberg. Der Vorsitzende des DRK-Kreisverbands Schwäbisch Hall, Dr. Karl Rosenhagen, zollte dem Verein jetzt seinen Respekt.

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Nach einem gemeinsamen Essen im "Hirsch" in Mittelrot gingen die Formalien der Hauptversammlung des Fichtenberger Ortsvereins im Deutschen Roten Kreuz rasch über die Bühne. In einer Zusammenfassung ließ Bereitschaftleiter Michael Schramm das letzte Jahr Revue passieren. In über 247 Stunden waren die 23 Helferinnen und Helfer des Ortsvereins bei verschiedenen Veranstaltungen auch überörtlich gefordert, darunter waren auch Einsätze auf der Autobahn oder bei der Suche nach vermissten Personen. Hinzu kamen drei Blutspendenaktionen in Fichtenberg und Oberrot.

Zeit blieb auch für sportliche Vergleichswettkämpfe wie den Sportmarathon bei der Olympiade für Sicherheits- und Rettungskräfte. Ehrgeizig erkämpften sich die Rotkreuzler aus dem Rottal einen siebten Platz und wurden zum zweitbesten DRK-Team gekürt. Neben Versammlungen, Dienst- und Übungsabenden summierten sich die Einsatzstunden letztendlich auf über 1500.

Die Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens riss nach Rolf Rieks Rechnungslegung ein tiefes Loch in die Vereinskasse, das durch spärliche Einnahmen nicht wett gemacht werden konnte. In der Fahrzeugbeschaffung sieht der Verein jedoch auf lange Frist eine gute Investition. Von einem gelungenen Seniorennachmittag berichtete Sozialhelferin Monika Schmidt.

Für Bürgermeister Roland Miola war die Entlastung der Vereinsführung unter dem Aspekt einer funktionierenden Zusammenarbeit reine Formsache. Er unterstrich dabei die örtliche Präsenz des DRK-Ortsvereins. Er sei ein wichtiger Bestandteil der Gemeinde.

Die respektablen Einsatzleistungen hinterließen bei dem DRK-Kreisverbandsvorsitzenden Dr. Karl Rosenhagen Eindruck. Er berichtete von der Arbeit des Kreisverbands. Mit der Abgabe des Hauses Hohenstein im letzten Jahr sei auch für den DRK-Kreisverband dieses Kapitel beendet und der Betriebsverlust verschmerzt. Das Augenmerk sei nun auf zukünftige Aufgaben und Investitionen gerichtet.

So stehe die Ertüchtigung der Leitstelle mit über 500 000 Euro an. Über die Kostenteilung sei man mit dem Landratsamt und den Krankenkassen im Gespräch. Ärztliche Notdiensteinsätze werden seit dem 1. Februar 2014 über die Leitstelle abgewickelt. Nicht ausreichend finanziert seien die Krankentransporte, die dem Verband einen Verlust von etwa 100 000 Euro bescheren. Angedacht sei daher eine Erhöhung auf drei Euro je Transport.

Um die vorgeschriebenen Zeiten von 15 Minuten bis zur Erreichung des Einsatzortes zu erfüllen, sollen zunächst zusätzliche Rettungswagen in Gaildorf und Crailsheim probeweise stationiert werden. Der Verbandsvorsitzende sieht es als unumgänglich an, den Rettungsdienst im Kreis Hall zu verbessern: "Wir werden das nach Vorne bekommen."

Seit 55 Jahren im DRK aktiv

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