Asphalt auf der Kreisstraße von Gaggstatt in Richtung Wallhausen ist schadhaft

Der Straßenbau in und um Gaggstatt beschäftigt den Landkreis. Nach dem teerhaltigen Aufbruch in der Ortsdurchfahrt macht jetzt der Asphalt auf der Kreisstraße in Richtung Wallhausen Probleme.

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990 000 Euro hat der Landkreis Schwäbisch Hall für die Erneuerung der Kreisstraße 2509 von Gaggstatt in Richtung Wallhausen (Foto) und für den Ausbau der Schlözer- und der Brunnenstraße in der Ortschaft angesetzt.  Foto: 

An der Ortsdurchfahrt in Gaggstatt und an der Kreisstraße 2509 nach Wallhausen lässt der Landkreis Schwäbisch Hall seit dem Mai arbeiten. Die Kreisstraße soll bis zur Abzweigung nach Mistlau, also auf einer Strecke von rund 1600 Metern, eine neue Fahrbahndecke erhalten. Im Juli hat das Bauunternehmen Wolff und Müller mit Hauptsitz in Stuttgart eine Asphaltdeckschicht aufgetragen, die sich inzwischen als schadhaft erwiesen hat. Nach Angaben des Landratsamts gibt es in dem Belag sogenannte Kornausbrüche und waschbrettartige Rillen.

Die Firma Wolff und Müller hat diesen Sachverhalt auf HT-Anfrage bestätigt. Der Mangel sei darauf zurückzuführen, dass die Dichte des zugelieferten Asphalts zu hoch gewesen sei, dadurch habe sich die Fahrbahn verdichtet, und es hätten sich Spurrillen gebildet. Der Mangel sei beim Einbau nicht zu erkennen gewesen.

Bauunternehmen erneuert Straße auf eigene Kosten

Das Bauunternehmen hat sich bereit erklärt, die neue Straße auf eigene Kosten zu erneuern. Der Asphalt wird deshalb wieder abgefräst, aufbereitet und "entsprechend den vertraglichen Qualitätsbestimmungen eingebaut", wie es das Landratsamt formuliert. Wenn es das Wetter zulässt, sollen diese Arbeiten noch im November ausgeführt werden, wenn nicht, dann im kommenden Frühjahr. Die Straße muss dann noch einmal gesperrt werden.

Im Mai war es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Unternehmen und dem Kreis gekommen. Damals hatte die Baufirma die Arbeiten für eine Woche mit der Begründung unterbrochen, der alte Belag in der Schlözer- und der Brunnenstraße enthalte Teer; dies sei zuvor nicht bekannt gewesen. Über den durch den teerhaltigen Straßenaufbruch entstehenden Mehraufwand, den die Baufirma geltend gemacht hatte, ist inzwischen eine Einigung erzielt. Wie Kreiskämmerer Werner Schmidt auf HT-Anfrage mitteilte, hat der Kreis die Kosten für Entfernung, Bindung und Entsorgung des Aufbruchs wie vorgesehen nach Aufwand bezahlt, einen Baustopp jedoch nicht zugelassen.

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Kommentare

11.11.2014 20:19 Uhr

Asphalt-Murks

Warum wird nicht erwähnt, welche Asphaltmischanlage den unqualitativen Asphalt geliefert hat?? Der Großteil der Bevölkerung geht wohl selbstverständlich davon aus, daß dieser von der benachbarten Anlage stammt, was völliger Nonsens ist!! :-(

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