Angst vor Blüten im Feld nehmen

Mehr Blumen sollen in der Natur auf dem Gemeindegebiet blühen. Das ist ein Anliegen des Arbeitskreises Lokale Agenda 21, der sich eng mit dem Gemeinderat Rosengartens abstimmt.

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Klatschmohn blüht im Ebertal bei Westheim zwischen der Gerste. Ein Landwirt hat zugelassen, dass das "Unkraut" wächst und nicht durch Pflanzenschutzmittel vernichtet wird. Privatfoto

Bürgermeister Jürgen König berichtete im jüngsten Gemeinderat, dass der Arbeitskreis Lokale Agenda 21 vom Gemeinderat im Jahr 2002 ins Leben gerufen wurde. Themen seien Naturschutz, Umwelt, Energie und Gesundheit. König: "Es gibt sichtbare Erfolge seit dem Jahr 2002."

Als Lokale Agenda 21 wird ein Handlungsprogramm bezeichnet, das eine Gemeinde oder Region in Richtung Nachhaltigkeit entwickeln soll. Vorbild für dieses kommunale Handlungsprogramm ist ein 1992 von der UNO verabschiedetes globales Programm - die Agenda 21.

Zu den Aktivitäten in Rosengarten zählten Vorträge und Exkursionen. Ein Biotop oberhalb von Tullau wurde wieder hergestellt. Im Ebertal bei Westheim wird regelmäßig eine Magerwiese gepflegt. Das Projekt "Blühende Natur in Rosengarten" wurde 2014 gegründet. "Es gibt die Bemühung, dafür zu sorgen, dass Landwirten ermöglicht wird, nicht nur rein wirtschaftlich zu arbeiten, sondern auch auf die Natur zu achten. Dazu wurde das Spendenkonto ins Leben gerufen. Ich freue mich, dass 2450 Euro auf dieses Konto eingegangen sind. Damit können wir Ersatz- oder Ergänzungsmaßnahmen in der Landschaft starten", betonte der Leiter der Lokalen Agenda 21, Richard Schmidt.

Nun werde ein anderes Themenfeld aufgenommen, das aber zur ,Blühenden Natur in Rosengarten' dazugehöre: Die Landwirtschaft. Anfang Juni soll ein Demeterhof besichtigt werden. Die Ökolandwirtschaft werde zum Schwerpunkt in diesem Jahr. "Wir sind ein Kind des Gemeinderates und kein eigener Verein. Es ist eine freie Bewegung, jeder kann zu unserer Agenda kommen und Anregungen geben", sagte der Sprecher des Arbeitskreises, Richard Schmidt.

Vorgestellt wurde die Zweckbestimmung des Förderkontos "Blühende Natur". Die natürliche Blumenvielfalt auf dem Gemeindegebiet Rosengarten solle steigen. Über die Verwendung der Mittel entscheidet das "Fördergremium Blühende Natur in Rosengarten" mit drei Personen. Vorgeschlagen wurden dem Gemeinderat von der Lokalen Agenda 21 Rosengarten für Landwirtschaftliches Martin Hampele (Landwirt), für ökologische Aspekte Dr. Richard Schmidt (Biologe) und für Verwaltungstechnisches Bernd Schramm (Förster). Der Gemeinderat nahm diesen Vorschlag an.

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