ANDYS WETTER: Märzenwinter auf die Mütze

|
So strahlend, wie ihn HT-Leser Oliver Ströbel hier abgelichtet hat, wird der Winter in der kommenden Woche nicht werden. Mit Schnee und Schneeregen ist zu rechnen. Das Bild ist bei Wiesenbach entstanden.  Foto: 

Meteorologisch beginnt am Sonntag der Frühling, das aber nur, weil faule Wetterfrösche irgendwann einmal besprochen haben, drei volle Kalendermonate zur Berechnung der Mittelwerte von Jahreszeiten in der Statistik haben zu wollen.

Für die Astronomie hat das Ganze derweil noch wenig Bedeutung, denn hier beginnt der Frühling offiziell, und damit im Kalender, erst am 20. März. Da gibt's dann auch noch zwei Besonderheiten: Erstens sind die Tage ab diesem Tag dann wieder länger als die Nächte, und zweitens erleben wir dann eine partielle Sonnenfinsternis. Ab 9.30 Uhr schiebt sich am 20. März der Mond vor die Sonne, verdeckt sie gegen 10.40 Uhr zu maximal 71 Prozent (auf dem Rücken liegende Sonnensichel), und gibt sie gegen 11.50 Uhr wieder frei.

Mit diesen Ausführungen sollte das Ablenkungsmanöver vom nicht so spannenden Wetter der kommenden Tage geglückt sein, denn es gibt wohl noch ein bisschen "Märzenwinter" auf die Mütze, aber das nur so nebenbei.

Der nasskalte Spuk von gestern ist heute aber erst einmal wieder durch. Nach etwas Nebel und hochnebelartigen Wolken am Vormittag reißt es tagsüber wieder auf, wird danach recht freundlich und bleibt dabei trocken. Die Temperaturen schaffen mit der Sonne dann am Nachmittag immerhin drei Grad in Stimpfach, vier in Rot am See und sechs in Gerabronn. Damit taut es dort, wo es gestern Neuschnee gab, auch schon wieder. Am Abend und in der Nacht muss man auf den Straßen aber, wo die Feuchtigkeit noch reicht, mit überfrierender Nässe rechnen, denn oft gibt es leichten Frost.

Ungemütlich wird's dann am Sonntag. Es kommt böiger, am Nachmittag auch zeitweise stürmischer Westwind auf. Er bringt viele Wolken und immer wieder Niederschläge. Diese fallen in der Früh anfangs noch als Schnee oder Schneeregen mit Glättegefahr, sonst regnet es tagsüber aber immer wieder. Das ist mal stärker, mal schwächer, lässt aber am Spätnachmittag etwas nach. Hier und da erspäht man dann auch wieder ein paar Aufhellungen. Es wird deutlich milder mit fünf Grad in Schrozberg, sieben in Crailsheim und acht in Ilshofen.

Der Montag wird recht stürmisch und nass, aber noch mild. Ab Dienstag bleibt es unbeständig, immer wieder gibt's Niederschläge, und diese gehen vor allem nach der Wochenmitte immer mehr bis in die Niederungen in Schnee über. Da kann es phasenweise noch einmal richtig winterlich werden, denn auf das Wochenende zu liegen die Temperaturen auch tagsüber nur noch wenig über dem Gefrierpunkt.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Leiter der Crailsheimer Schulen: Vom Glück, gute Lehrer zu haben

„Für mich als Schüler war Schule eher Last als Lust“, sagt Ulrich Kern. Doch jetzt ist er Lehrer und hat seine Berufswahl nie bereut. weiter lesen