Am "Dreiländereck" wird an der Zukunft gebastelt

Was den Einen das Regionalforum, ist den Anderen die Zukunftskonferenz. Das Ziel aber ist identisch: Anerkennung als LEADER-Region. Nun formiert sich der Schwäbische Wald.

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In Fichtenberg gibts jede Menge LEADER-Erfahrung. Das Foto entstand bei einem LEADER-Symposium, das im November 2011 in der Gemeindehalle durchgeführt wurde. Dabei wurden bürgerschaftliche Projekte präsentiert, die Rahmen des Programmes "Lebensqualität durch Nähe" entstanden sind. Archivfoto: Karl-Heinz Rückert

Für den Fichtenberger Bürgermeister war es keine Frage: Die Gemeinde sei schon aufgrund ihrer Lage prädestiniert für die "Zukunftskonferenz Schwäbischer Wald", verkündete Roland Miola kürzlich im Gemeinderat. Denn hier, im südlichsten Zipfel des Landkreises Schwäbisch Hall, treffen nicht nur drei Landkreise, sondern auch drei Regionen aufeinander - die Gemeinde Fichtenberg liegt sozusagen im Zentrum der "Bewerberkulisse" für die Anerkennung als LEADER-Region. Am 21. Februar werden sich daher in der Fichtenberger Gemeindehalle Vertreter der vier Landkreise Hall, Heilbronn, Ostalb und Rems-Murr sowie von 28 Gemeinden mit Bürgerinnen und Bügern treffen, um eine Entwicklungsstrategie zu diskutieren, die zur Anerkennung als gemeinsame LEADER-Region führen soll.

Ähnliche Konferenzen finden derzeit landesweit statt. Knapp 30 Regionen haben sich bereits formiert, darunter das Netzwerk Hohenlohe-Tauber mit 24 Städten und Gemeinden aus den Kreisen Hall, Hohenlohe und Main-Tauber. Freilich werden nicht alle zum Zuge kommen. Zwölf bis 15 "Förderkulissen" sollen im Dezember ausgewählt werden.

Hintergrund: 2014 beginnt im Rahmen des Regionalentwicklungsprogrammes LEADER eine neue Förderperiode. Wie sie ausgestaltet wird beziehungsweise wie viele Regionen in den Genuss einer Förderung kommen, ist derzeit noch offen. Allerdings hat die Landesregierung bereits angekündigt, dass das Programm aufgewertet und das Förderspektrum verbreitert werden soll. Im Förderzeitraum 2007 bis 2013 hat die EU für Baden-Württemberg etwa 31,5 Millionen Euro, bis 2020 sollen es weiter 30 Millionen Euro werden; hinzu kommen etwa 20 Millionen Euro vom Land.

Eine hohe Beteiligung ist bei diesen Konferenzen ausdrücklich erwünscht. Auch die Organisatoren der Fichtenberger Zukunftskonferenz hoffen auf viele Impulse aus der Bürgerschaft. In den Mitteilungsblätter der beteiligten Gemeinden wird deshalb auch schon fleißig die Werbetrommel gerührt. Die Konferenz beginnt am 21. Februar um 13.30 Uhr und endet um 20 Uhr.

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