Alle stimmen für Haushalt

Der Wechsel von Kameralistik auf Doppik, dem neuen Rechnungswesen, ist in Rosengarten gelungen. Dem Haushaltsplan für das laufende Jahr haben alle Gemeinderäte zugestimmt.

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Intensiv haben sich die Verwaltung und der Gemeinderat mit der Einführung des Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens beschäftigt.

"Wir haben es gemeistert", freute sich Bürgermeister Jürgen König und lobte Fachbereichsleiter Andreas Anninger und sein Team. Der Umstieg auf das neue Haushaltsrecht sei ein längerer Prozess, der wachsen und reifen müsse. Auch im neuen Haushaltsrecht gibt es ein positives Ergebnis, so der Bürgermeister. Die Abschreibungen werden erwirtschaftet. Künftige Generationen sollen nicht belastet werden.

Eingerichtet wurden drei Teilhaushalte: Innere Verwaltung, Dienstleistungen und Infrastruktur, allgemeine Finanzverwaltung. Früher gab es zehn Einzelpläne.

Fachbereichsleiter Anninger informierte über die Eckdaten. Geplant im Ergebnishaushalt, früher Verwaltungshaushalt, sind 7,82 Millionen Gesamterträge. Die Aufwendungen liegen bei 7,37 Millionen. Der Finanzhaushalt hat drei Säulen. Aus der Verwaltungstätigkeit gibt es einen Überschuss von 922500 Euro. Investitionsausgaben liegen bei 837000 Euro, Einnahmen bei 517000 Euro. Es bleibt ein Defizit von 320000 Euro. Ein Kredit ist jedoch nicht erforderlich. Straßen, Feld-, Fuß- und Radwege sind mit 405000 Euro die höchste Belastung, gefolgt vom Umbau des Bauhofes (125000 Euro), Kindergärten und Schulen (103000 Euro), Baugebietserschließung (100000 Euro). Im Kernhaushalt gibt es eine Kredittilgung von 265000 Euro. Insgesamt hat der Finanzhaushalt 491500 Euro Überschuss, deshalb ist kein Kredit erforderlich. Ende 2013 beträgt der Gesamtschuldenstand 5,02 Millionen Euro, das sind 994 Euro pro Einwohner.

Im Investitionsprogramm 2014 bis 2016 sind Schwerpunkte Feuerwehr, Natur und Infrastruktur mit 1,652 Millionen Euro. Dazu gehören Feuerwehr (635000 Euro, der Sanzenbach und die Fischtreppe in der Bibers (370000 Euro), Wege, Straßen und Brücken (320000 Euro).

Der Abwasserwirtschaftsplan 2013 hat ein Volumen von 3279500 Euro. Auf den laufenden Betrieb entfallen 1260500 Euro. Im Vermögensplan sind es 2019000 Euro. Geplant ist 2013 eine Kreditaufnahme von 107000 Euro. Die Abwassergebühren wurden 2013 erhöht.

Ausführlich stellte Anninger, verbunden mit detaillierten Informationen, nochmals Merkmale des "doppischen Haushalts" und Elemente der Verwaltungssteuerung vor. Der Gemeinderat verabschiedete Haushalt, Abwasser-Wirtschaftsplan 2013 und Investitionsprogramm bis 2016 einstimmig.

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