Albert Gräter blickt über Gemeindegrenzen

Die Wahlforen zur Kommunalwahl sind gut angekommen. Einer, dem die Veranstaltungen des HT besonders gefallen haben, ist Albert Gräter. Der Ortsvorsteher von Rechenberg hat bereits vier Foren besucht.

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Der Rechenberger Albert Gräter war Kandidat im Stimpfacher Wahlforum und besuchte anschließend drei weitere Veranstaltungen, weil er sich für die kommunalpolitischen Themen der Nachbargemeinden interessiert. Foto: Christine Hofmann

Beim allerersten HT-Wahlforum in Stimpfach saß Albert Gräter als Kandidat auf dem Podium. Gemeinsam mit drei Mitkandidaten beantwortete er Fragen zur Wahl und zu kommunalpolitischen Themen seiner Heimatgemeinde, die er nach 29 Jahren im Amt des Ortsvorstehers von Rechenberg und 26 Jahren als Stimpfacher Gemeinderat mit Sachverstand und reichlich Hintergrundwissen beantworten konnte.

Doch damit nicht genug. Beim nächsten Forum der Lokalzeitung in der Gemeinde Kreßberg war der 64-Jährige wieder da - als Zuhörer im Feuerwehrmagazin in Waldtann. Hier wurde er bereits namentlich begrüßt. Ebenso beim Frankenhardter Wahlforum in der Burgberghalle Oberspeltach, wo ihn Redaktionsleiter Andreas Harthan bereits als treuen Fan der HT-Veranstaltungsreihe willkommen hieß. "Nach Kirchberg komme ich auch", sagte Albert Gräter in Oberspeltach - und er hielt Wort.

Was reizt den gebürtigen Rechenberger an den Wahlforen in anderen Gemeinden, in denen er doch gar kein Wahlrecht besitzt? "Es sind die Themen, die mich interessieren. Ich habe die anderen Gemeinden besucht, um zu sehen, was bei ihnen los ist", erklärt Albert Gräter. "Nach Fichtenau wäre ich auch gekommen, wenn die Kandidaten dort ebenfalls aufs Podium gegangen wären."

Der Kommunalpolitiker mit Leib und Seele zählt den Blick über die Gemeindegrenze zu seinen Aufgaben als Gemeinderat. Aus jeder Veranstaltung habe er etwas mitgenommen und gelernt. "Am Ende kann ich feststellen, dass die Zukunftsaufgaben in den ländlichen Gemeinden identisch sind: Es sind die Themen Nahversorgung - besonders die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort - sowie die Energiewende und hier insbesondere die Windkraft", sagt Albert Gräter. Diese Feststellung bestärkt ihn in der Überzeugung, dass es wichtig ist, in der Region zusammenzuarbeiten.

"Die Wahlforen waren eine rundum gelungene Sache", resümiert der Rechenberger Ortsvorsteher. Die Bürger hatten die Gelegenheit, die Kandidaten kennenzulernen. Und sie haben erfahren, um welche Themen sich die künftigen Gemeinderäte kümmern wollen. Möglicherweise fällt den Wählern die Entscheidung nun leichter, wo sie am 25. Mai ihr Kreuzchen machen wollen. "Vielleicht wirkt sich die Wahlwerbung auch positiv auf die Wahlbeteiligung aus", überlegt Albert Gräter. "Das wäre wirklich zu hoffen."

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