Alarmierung soll besser werden

Die Alarmierung der Feuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall soll deutlich verbessert werden. Das ist das Ziel der Arbeitsgruppe zum Alarmierungssystem in der DRK-Leitstelle. Sie tagte nun zum ersten Mal.

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Alarm: Ein Gaildorfer Feuerwehrmann eilt zum Einsatzort. Archivfoto

Zur Verbesserung der Feuerwehralarmierung durch die integrierte Leitstelle Schwäbisch Hall kam die Arbeitsgruppe am Montag zusammen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.

Die Arbeitsgruppe hat einen Anforderungskatalog erarbeitet. Gefordert wird unter anderem eine Verbesserung der Ausbildung der Leitstellenmitarbeiter im Bereich der Feuerwehren, ein verbesserter Katalog an Einsatzstichworten und -szenarien, eine neue Gebietseinteilung mit Hilfe der Einbindung eines virtuellen Geoinformationssystems sowie ein besserer EDV-Zugang der einzelnen Feuerwehren zum Alarmierungsprogramm der integrierten Leitstelle.

Diese Punkte sind an den Hersteller der Leitstellensoftware weitergegeben worden. Erwartet wird eine kurzfristige Mitteilung, in wie weit die Software diese Anforderungen erfüllen kann.

Nach Eintreffen der Antworten wird sich der Arbeitskreis zu seiner nächsten Sitzung am 16. April im Landratsamt treffen und das weitere Vorgehen beschließen. Seit Einführung der unterstützenden Software (CAT) hat es bei den Feuerwehren Unzufriedenheit über das Programm gegeben. Ein automatisiertes Alarmierungssystem wurde auf Wunsch der Feuerwehren eingeführt. Vor diesem Zeitpunkt sind Änderungswünsche bei der Alarmierung zeitaufwändig manuell eingegeben worden. Insbesondere führte die Unübersichtlichkeit zu der Befürchtung, dass bei der Eingabe unbeabsichtigte Fehler passieren könnten, heißt es in dem Schreiben. Im Januar hatte sich gezeigt, dass es vermehrt zu unvollständigen Alarmierungen kam. Diese waren auch darauf zurückzuführen, dass in der Leitstelle im November 2011 der Server ausgefallen ist.

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