"Weltklassebau ist Geschenk des Himmels"

Mit einem Festakt mit rund 200 geladenen Gästen wurde gestern die neue Montagehalle feierlich eingeweiht. Die Erweiterung ist dabei nur ein Baustein in der weiteren Entwicklung des Unternehmens.

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Mal eine etwas andere Einweihung: Daniel Rall, der Wettkönig von "Wetten dass. . .!", öffnet dem geschäftsführenden Gesellschafter Siegfried Bullinger ein Bier mit dem Fahrrad. Foto: Andreas Harthan

Es war Björn Uhlig, der die Begeisterung der Belegschaft für die jüngste Entwicklung am Stammsitz des Spezialmaschinenbauers in Worte kleidete: "Wer sich unsere Gesellschafterstruktur von vor einigen Jahren vor Augen hält, der hätte eine solche Entwicklung wohl nicht für möglich gehalten. Der Betriebsrat bemühte gar einen Superlativ: "Dieser Weltklassebau ist ein Geschenk des Himmels." Fast 50 Millionen Euro hat Bausch +Ströbel an seinem Stammsitz in den vergangenen fünf Jahren in Gebäude und Ausstattung investiert.

Dabei ist die jüngste Erweiterung das mit Abstand größte Bauvorhaben in der nun 46-jährigen Firmengeschichte. In drei Bauteilen wurden eine Montagehalle, ein Versandbereich, Kommissionierungsflächen, Besucher und Konferenzräume und ein Betriebsrestaurant nebst Dachterrasse geschaffen. Den Kern der 25-Millionen-Investition bildet dabei eine weitgehend offene, zweischiffige Montagehalle mit einer Grundfläche von mehr als 6000 Quadratmetern. Insgesamt hat das Unternehmen seine Produktionsfläche damit um satte 40 Prozent auf jetzt 33 000 erweitert.

Doch auch diese Baumaßnahme ist nur Teil eines Generalbauplanes, mit dem das Unternehmen seine weitere Entwicklung vorantreibt. Bis zum Jahr 2020 sollen noch eine weitere Fertigungshalle, Lagerbereiche und Parkplätze auf der nördlichen Seite der L 2218 entstehen. Zudem steht die Modernisierung und Vergrößerung des Wellnessbereichs im Flair-Park-Hotel an.

Landrat Gerhard Bauer würdigte den Unternehmergeist der Gesellschafterfamilien: "Eine solche Investition erfordert Mut und eine Portion Optimismus. Bausch+Ströbel trägt viel dazu bei, dass der Landkreis ein Kompetenzzentrum für den Bereich Verpackungsmaschinentechnik ist." Für den geschäftsführenden Gesellschafter Siegfried Bullinger ist die Erweiterung auch Ausdruck der guten Geschäftslage: "Wir konnten unseren Umsatz in den vergangenen sechs Jahren um mehr als 50 Prozent steigern. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl unserer Mitarbeiter um 285 auf nun 1065 hier am Standort und weltweit auf über 1400."

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