"Weißrusslandhilfe - Kinder von Tschernobyl" von Reise nach Gomel zurück

Von einem Hilfstransport nach Gomel kehrte dieser Tage ein Team des Vereins "Weißrusslandhilfe - Kinder von Tschernobyl" aus Rot am See zurück. Große Freude und Dankbarkeit war der Lohn für die Mühe.

|
Neben dringend benötigten Hilfsgütern gab es auch Geschenke für Kinder aus der weißrussischen Stadt Gomel.  Foto: 

Nach 36 Stunden Fahrt kam der Hilfstransport in Gomel an. Die Fahrzeuge stellten die Spedition Kircher aus Kupferzell, der Roll Truck-Service in Crailsheim und das Autohaus Model und Nölscher in Crailsheim.

Sehr überrascht und dankbar zeigten sich die Mitglieder der weißrussischen Partnerorganisation über die qualitativ sehr hochwertigen und vielfältigen Hilfsgüter. Familien mit Kindern, welche mit schwersten Behinderungen unter zum Teil katastrophalen Bedingungen leben müssen und alte Menschen, die sich nicht genug zum Essen kaufen können, hinterließen bei den Männern aus Deutschland nachdenkliche Gesichter und bleibende Eindrücke.

Sechs weitere Familien standen auf dem Besuchsprogramm der Hohenloher Helfer. Einhellig war man der Meinung, dass die Arbeit für die Menschen in dem von der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am stärksten verstrahlten Gebiet unbedingt fortgeführt werden müsse.

Der Besuch von zwei Kliniken schloss sich an. In einer Kinderpoliklinik wurden dringend benötigte Blutdruckmessgeräte für Kleinkinder und Babys, Stethoskope und Babywaagen übergeben. Chefärztin Ina konnte es nicht fassen, dass sie solch wertvolle Geschenke für ihre Klinik entgegennehmen durfte. Sofort wurden alle Ärzte und Ärztinnen informiert.

Am Abend des letzten Tages wurde für die Helfer in einem Sanatorium, das auch als Unterkunft diente, der Tisch gedeckt und ein kleines Programm geboten.

Eine Gruppe von Kindern, die aus schlimmen Familienverhältnissen kommen und um die sich ihre Eltern nicht kümmern oder kriminell sind, hat ein abwechslungsreiches Programm mit Tanz und Gesang geboten.

Um diese Kinder kümmert sich in rühriger Weise eine Frau, die dafür sorgt, dass sie täglich eine einfache warme Mahlzeit bekommen und zur Schule gehen. An diese und an Kinder in sozial schwachen Familien gingen die von den Auszubildenden der Firma Würth Elektronik aus Rot am See und Niedernhall gespendeten Geschenkpakete.

Die Vorsitzende der Organisation "Menschlichkeit und Gesundheit" in Gomel brachte ebenfalls ihren großen Dank an alle Spender und Helfer zum Ausdruck und überreichte verschiedene Urkunden und Dankschreiben.

Kontakt und Spendenkonto

Ansprechpartner sind Manfred Ranger (Telefon 0 79 55 / 92 61 40), Bettina Hansmann (Telefon 0 79 55 / 23 85) und Jürgen Bölzle (Telefon 0 79 55 / 92 65 27) aus Rot am See sowie Peter Henninger aus Crailsheim (Telefon 01 60 / 90 68 74 29). Spendenkonto: Raiffeisenbank Schrozberg-Rot am See, IBAN DE 746006 9595 0067 6650 04, BIC GENODES1SBB. Bei Angabe der vollständigen Anschrift erhalten Spender eine Spendenbescheinigung. pm

SWP

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Themenschwerpunkt

Aktion Weißrusslandhilfe Crailsheim

Alle Artikel über die Crailsheimer Aktion "Hilfe für Weißrussland".

mehr zum Thema

Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Gericht: Rassismus auf dem Jakobimarkt

Das Amtsgericht verurteilt einen Ordner wegen ausländerfeindlichen Äußerungen. Der 57-Jährige bestreitet die Vorwürfe. weiter lesen