"Motiviertes Team an dieser Schule"

Helmut W. Rüeck sprach bei seinem Besuch in der Gemeinde Frankenhardt mit Bürgermeister Jörg Schmidt über die Windkraft, über Infrastrukturmaßnahmen und vor allem die Schulentwicklung.

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"Der Zuschlag zur Gemeinschaftsschule in Honhardt war wie ein Krimi", freut sich Jörg Schmidt. Der Standort Honhardt sei zunächst in der regionalen Schulentwicklung nicht geplant gewesen und drohte mit der Zeit auszubluten. Ein Teil der Schülerströme hätte sich zu den Gemeinschaftsschulen in der Nachbargemeinde Rosenberg im Ostalbkreis und die zwei neuen Gemeinschaftsschulen in Crailsheim entwickelt. "Deshalb sind wir jetzt sehr erleichtert und sehen wieder gute Zukunftschancen für unsere Wilhelm-Sandberger-Schule", sagte Schmidt.

Helmut W. Rüeck betonte, dass er das Modell bekanntermaßen nicht befürworte, aber die Erhaltung des Standortes für ihn wichtig sei. "Die einzelnen Schulen sowie die für die nächsten Jahre prognostizierten Schülerzahlen sollten im Vorfeld einer solchen Entscheidung angesehen werden", so der Politiker. "Die Zusammenarbeit der gesamten Region - ohne auf lokale Befindlichkeiten zu achten - hat in Stuttgart Eindruck gemacht. Auch darum war der Antrag von Erfolg gekrönt." Diese Kooperation der einzelnen Gemeinden sei die Zukunft für Schulstandorte im ländlichen Raum, "so entstehen sinnvolle Verbundschulen".

Ein weiterer Aspekt bei der Entscheidung für die Wilhelm-Sandberger-Schule in Honhardt sei das gute Konzept, betont Rüeck. Schulleiter Mike Bolbach und sein Stellvertreter Stefan Waldmann präsentierten die Ideen hinter der Bewerbung: Nicht die reine Lehre der Gemeinschaftsschule sei für sie ausschlaggebend, sondern das Wohl der Kinder. So haben sie zusammen mit einem sehr engagierten Kollegium ein individuelles Konzept für die derzeit rund 170 Schüler entwickelt. "Da uns die Kinder persönlich bekannt sind, können wir uns voll auf sie einlassen." An größeren Schulen sei das nicht so einfach möglich. Damit ab dem nächsten Schuljahr die Kinder aus den Nachbargemeinden und aus Fichtenau nach Honhardt kommen können, will der Bürgermeister die Buslinien überdenken und eventuell neu ordnen lassen. Darüber würden Gespräche mit dem Landkreis geführt.

Für Jörg Schmidt stehen seit Amtsantritt vor allem der projektierte Windpark und die Verbesserung der Infrastruktur auf der Agenda. Derzeit werde der Flächennutzungsplan für die Vorranggebiete für Windkraftanlagen von der Verwaltungsgemeinschaft Crailsheim und den Umlandgemeinden aufgestellt; erst danach könnten Bauanträge für Windkraftanlagen gestellt werden. Schmidt rechnet nicht vor 2015 mit einer Entscheidung. "Ich werde mit den Bürgern in offenem Dialog die Themen ansprechen." Helmut W. Rüeck mahnte an, dass klare Handlungsrichtlinien aus Stuttgart fehlen: "So könnte viel Streit vor Ort schon im Vorfeld verhindert werden." Auch der schlechte Zustand der Landesstraßen ist Jörg Schmidt ein Dorn im Auge: Er habe nun die Zusage erhalten, dass das Land die Straßensanierung durchführt, wenn von der Gemeinde die Kanalarbeiten übernommen würden. In der Ortsdurchfahrt von Gründelhardt sei das im nächsten Jahr geplant.

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