"Magisches Dreieck" fordert zügigen Ausbau der A 6 und der Bahnstrecke Goldshöfe-Crailsheim

Mit der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im „Magisches Dreieck“ befassten sich die 14 Rathaus-Chefs  bei einem Treffen in Wilburgstetten.

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Die Stadtoberhäupter bei ihrem Treffen (hinten von links): Rainer Knecht (Ellenberg), Michael Sommer (Wilburgstetten), Manfred Haase (Tannhausen), Heino Häberlein (Schopfloch), Thomas Saur (Wört). Vorne von links: Rudolf Michl (Crailsheim), Dr. Christoph Hammer (Dinkelsbühl) und Karl Hilsenbek (Ellwangen).  Foto: 

Besprochen wurde in der Sitzung neben dem Thema Ausbau der A 6 und der Bahnstrecke Goldshöfe-Crailsheim verschiedene, für die Entwicklung des „Magischen Dreiecks“ notwendige Straßenbau- und Radwegeprojekte. Bei Letzteren stehen insbesondere deren Ausbau und Lückenschluss im Fokus der Kommunalpolitiker.

Bei einem gemeinsamen Termin mit den Vertretern der Straßenbaulastträger werden diese Themen Ende Juni in Crailsheim besprochen. Dieses Vorgehen hat sich bereits in der Vergangenheit bewährt. Der offene und konstruktive Austausch mit den Behördenvertretern aus Baden-Württemberg und Bayern wird von den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern als wichtiger Baustein zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur gesehen.

Mit einem einstimmigen Beschluss für die Aufnahme des sechsspurigen Ausbaus der Autobahn 6 bis zur Anschlussstelle Schwabach in den vordringlichen Bedarf des Entwurfs für den Bundesverkehrswegeplan und damit der Fortführung des Ausbaus über die Landesgrenze hinweg, setzten die Stadt- und Gemeindeoberhäupter ein deutliches Zeichen.

Der Ausbau der A 6 als Ost-West-Verbindung und wichtige Verkehrsachse für die Wirtschaft im „Magischen Dreieck“ müsse zeitnah geplant und umgesetzt werden. Hierfür sei die Aufnahme in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans dringend notwendig. Der Abschnitt zwischen dem Kreuz Feuchtwangen/Crailsheim und der Anschlussstelle Schwabach ist dort bisher nicht aufgenommen.

Auch der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke Goldshöfe-Crailsheim wird von den Kommunalpolitikern einstimmig mit einem Grundsatzbeschluss gefordert. Das „Magische Dreieck“ als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort sei auf eine zukunftsgerichtete Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Hierzu gehöre auch der Schienenverkehr. Die Aufnahme des zweigleisigen Ausbaus der Bahnstrecke zwischen Goldshöfe und Crailsheim in den Bundesverkehrswegeplan wird daher als dringend notwendig angesehen.

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