"Langenburg Historic": 120 Oldtimer-Teams verzaubern Fans von alten Fahrzeugen

Komplimente sollten bekanntlich sparsam verteilt werden. Sie werden dann umso mehr geschätzt. Die Organisatoren der Langenburg Historic 2015 haben sich allerdings ein solches redlich verdient.

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  • Schönheiten, wohin das Auge blickt: Alexander Schaeffs Alfa Romeo von 1942, 2500 Kubik, sechs Zylinder, 125 PS, auf Zwischenstation in Hall. 1/2
    Schönheiten, wohin das Auge blickt: Alexander Schaeffs Alfa Romeo von 1942, 2500 Kubik, sechs Zylinder, 125 PS, auf Zwischenstation in Hall. Foto: 
  • So sieht der "Arbeitsplatz" eines echten Oldtimer-Fans aus. 2/2
    So sieht der "Arbeitsplatz" eines echten Oldtimer-Fans aus. Foto: 
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120 Oldtimer-Teams haben die Veranstalter der "Langenburg Historic" nach Langenburg gelotst. Sie organisierten zum zwöften Mal ein Ereignis, das inzwischen einen festen Platz im Terminplan der Automobilisten hat. Am Freitagabend ging es los mit dem "Oldathlon", am Samstag folgte die Ausfahrt. Der beliebte Bergtag musste allerdings ausfallen.

Landrat Gerhard Bauer ließ es sich nicht nehmen, am Freitagnachmittag die Teilnehmer im Automuseum auf Schloss Langenburg zu begrüßen. Schließlich lernen die Fahrer und ihre Teams im Rahmen der Rallye den ganzen Landkreis kennen und seine touristischen Highlights schätzen. Langenburgs Bürgermeister Wolfgang Class grüßte, die Organisatoren Klaus Groninger und Heiner Großeibl sowie natürlich der Hausherr, Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg.

Draußen lachte die Sonne, die herausgeputzten Fahrzeuge warteten nur darauf, angelassen zu werden. Und so ging es dann genau um Punkt 17.31 Uhr auf den "touristischen Concours des Deutschen Automuseums". Der war nicht nur eine lockere Ausfahrt. Da standen Zeitwertungen und Durchfahrtskontrollen an. Zum Schlus dann noch der eigentliche "Oldathlon", was sich dann als Büchsenwerfen statt Schießen entpuppte.

Mit "Chinesenzeichen" quer durch Hohenlohe

Am Samstagmorgen ging es los auf die "Große Schleife" - einmal quer durch Hohenlohe. Nun ist Einheimischen die Gegend vertraut, aber wer aus Zürich kommt und mittels "Chinesenzeichen" (das sind nur Pfeile und Geraden) nach "Nitschehausen" finden soll, ist schon schwer gefordert. Weiter über Morsbach, Kupferzell zu "Gemü" im Gewerbepark Hohenlohe. Nicht so schwierig, denn das "Team Gemü" war stark vertreten, hinterherfahren also relativ einfach.

Dann nach Öhringen und zurück über Untersteinbach, Geißelhardt, Hütten, Bibersfeld bis zur VR-Bank in Hall und dann weiter in die "Prärie", also Dörrmenz, Heroldhausen, Wiesenbach, Lindlein, Schrozberg. Dort war das "Hakro-Logistikzentrum" der Platz für die Kaffeepause.

Am Abend stand die Siegerehrung an. Natürlich auch die Party mit "Blechrock" aus Kirchberg. Komplimente den Beiden, die kein Verein sind und die ganze Geschichte aus Empathie für Langenburg und Hohenlohe und alte Autos mit rund 250 ehrenamtlichen Helfern auf die Beine stellen.

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