"Kaffeeberg" nicht ganz dicht

Bei den Neubaumaßnahmen am Hochbehälter "Kaffeeberg" wurden so genannte Kiesnester entdeckt. Durch die sickert Wasser aus dem Tank.

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Verbandsbaumeister Manfred Sonner informierte die Mitglieder des Oberroter Gemeinderates über die entdeckten Undichtigkeiten in der Betonhülle des Hochbehälters. Durch eine Innenauskleidung, so Sonner, könne der ursprünglich in den 1950er-Jahren errichtete Hochbehälter auf Neubaustandard gebracht werden.

Der Verbandsbaumeister stellte zudem in Aussicht, dass eine Innenauskleidung eventuell noch förderfähig sei. Um den Ratsmitgliedern für die Beratung Zahlen an die Hand geben zu können, hat das Verbandsbauamt im Vorfeld der Sitzung bereits Richtpreis-Angebote eingeholt.

Die Angebote beinhalten eine Variante in V4A-Edelstahl und zwei Arten einer Kunststoffauskleidung mit einer Folie oder Massivplatten. Die Kosten schwanken zwischen rund 58 000 Euro für die Folie und knapp 66 000 Euro für die Version mit Edelstahl. Der Verbandsbaumeister riet auch dazu, gleich einen Filter für die einströmende Luft zu installieren. Dies sei im Blick auf sich verschärfende Vorschriften auf jeden Fall sinnvoll und würde die Gemeinde rund 2500 Euro kosten.

Kurz vor 22 Uhr wurde beschlossen, das Verbandsbauamt mit der weiteren Kostenfortschreibung zu beauftragen. Manfred Sonner und sein Team sollen auch Referenzen einholen, was das Thema Einsatz von Edelstahl betrifft. Martin Klenk erinnerte daran, dass dieser besondere Stahl sehr aufwendig zu verarbeiten sei. Das müssten Spezialisten machen. Die Nähte würden dabei mit einer speziellen Beize behandelt werden, um auf Dauer tatsächlich korrosionsstabil und dicht zu sein. Angesichts aller technischen Erfordernisse war sich das Gremium einig, dass Edelstahl das Material der Wahl sein soll. Beim Thema Trinkwasser möchte man keine Experimente machen.

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