"Das ist, was wir wollen"

Mit geschätzten Kosten in Höhe von 2,3 Millionen Euro werden in Oberrot Feuerwehrgerätehaus und Bauhof fit für die Zukunft gemacht. Planen wird das Projekt das Büro Kraft und Kraft aus Schwäbisch Hall.

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Drei Architekturbüros haben Entwürfe für die Neugestaltung von Oberroter Feuerwehrmagazin und Bauhof eingereicht. Begutachtet wurden die Vorschläge in nichtöffentlicher und später in öffentlicher Sitzung von den Mitgliedern des Gemeinderates, die sich in ihrer Beratung auf das Fachwissen von Feuerwehrkommandant Ewald Wurst, Kreisbrandmeister Jürgen Mors, Kreisplaner Jens Fuhrmann und dessen Technik-Kollege Holger Neuss vom Bau- und Umweltamt des Landratsamtes Schwäbisch Hall stützen konnten. Holger Neuss stellte fest, dass alle drei Entwürfe "funktionieren" würden. Im Gemeinderat nahm man positiv zur Kenntnis, dass in allen Lösungen die Einsatzfahrzeuge in Richtung Tennisplätze und Zweisimmenstraße ausrücken. Wenn das drei Planer so sehen, müsse es wohl richtig sein, so die einhellige Meinung im Gremium. Einige Korrekturen gab es dann doch. So muss zum Beispiel das Hauptgebäude im favorisierten Entwurf von Kraft und Kraft etwas verschoben werden, damit der Betrieb auf dem Oberroter Busbahnhof nicht eingeschränkt wird. Klaus Kübler bezeichnete diesen Bereich als "sensibel" und auch Uli Roll sprach sich dafür aus, das Areal möglichst unverändert zu lassen. Für Feuerwehrkommandant Ewald Wurst ist es wichtig, dass es im Alltagsbetrieb eine möglichst geringe Schnittmenge der Einsatzkräfte mit Schülern und Fußgängern gibt. Jedes Element einer potenziellen Gefahrenquelle solle man ausschließen und Kreuzungspunkte vermeiden. Der Entwurf von Kraft und Kraft gefiel auch unter diesem Aspekt. Die anderen Entwürfe hatten aber auch ihren Reiz. Doch Holger Neuss gab zu bedenken, dass großzügig umbauter Raum auch seinen Preis haben werde. Unter dem Aspekt von Nutzen in Relation zu den Kosten wird Kraft und Kraft zum Zuge kommen. Deren Entwurf ist, "was wir wollen und der Preis passt auch", stellte Rudolf Heizenreder fest. Details wie ein Funkraum mit freier Sicht auf Fahrzeughalle sowie ein- und ausfahrende Feuerwehrfahrzeuge könne man ebenso noch ergänzen wie einen etwa acht Meter hohen Übungsturm für das Training mit Leitern und anderem Rettungsgerät.

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