„Bienzle“ lebte als Kind in Langenburg

Auch in Hohenlohe trauert man um Dietz-Werner Steck. Einst ging er in Langenburg zur Schule.

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Die Nachricht vom Tod des Schauspielers Dietz-Werner Steck hat auch in Hohenlohe zahlreiche Menschen betroffen gemacht. Weggefährten beschreiben ihn als bescheiden, umgänglich und als „großartigen Schauspieler“. An Silvester starb Steck nach langer Krankheit im Alter von 80 Jahren. Viele erinnern sich freilich an seine Paraderolle als „Tatort“-Kommissar Bienzle, die man ihm quasi auf den Leib schrieb. Manchem kommt gewiss auch in den Sinn, wie Steck 1995 bei den Burgfestspielen in Jagsthausen in die Rolle des Ritters mit der eisernen Faust schlüpfte und als Götz von Berlichingen beeindruckte.

Überdies hatte Dietz-Werner Steck eine besondere Beziehung zu Hohenlohe. Vor Jahren war er zu Gast bei der „Hohenloher Tafelrunde“ auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin, wozu die Touristikgemeinschaft aus Künzelsau eingeladen hatte. Dort erzählte Steck munter Kindheitserinnerungen aus Langenburg. Daraufhin lud die Touristikgemeinschaft ihn samt Ehefrau Hanna nach Hohenlohe ein. Im Mai 2009 war es so weit: Steck besuchte in Langenburg Stationen seiner Kindheit – das Pfarrhaus, das Wohnhaus an der Hauptstraße am „Apothekersbuck“, die alte Schule und das Rathaus, wo sich das Ehepaar im Goldenen Buch der Stadt verewigte.

Als Überraschung war bei der Stippvisite in Langenburg auch Hermann Greiner, ein ehemaliger Klassenkamerad, mit von der Partie. Schließlich luden Fürst Phi­lipp und Fürstin Saskia zum Besuch ins Schloss. Der Erstklässler Steck war einst Spielgefährte des späteren Fürsten Kraft, dem Vater des jetzigen Hausherrn Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg.

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