Wendeplatte erzeugt Unmut im Ausschuss
Landkreis. Kurt Wackler hat im Technikausschuss eine Gleichbehandlung der Gemeinden angemahnt. Auslöser ist eine Buswendeplatte, die der Kreis bezahlt.
Unmut im Umwelt- und Technikausschuss: Kurt Wackler, Freien-Kreisrat und Satteldorfer Bürgermeister, sieht im Bau einer Buswendeplatte bei Geifertshofen eine Ungleichbehandlung. Die Landkreisverwaltung will diese parallel zu den Bauarbeiten für den Neubau des Geh- und Radwegs entlang der Kreisstraße zwischen Bühlerzell und Geifertshofen errichten lassen. Die Busse schlagen bislang ihren Rückweg über Kottspiel ein. Die Arbeiten für den Radweg hat der Ausschuss für 588000 Euro an die Ellwanger Firma Hähnlein vergeben. Der Wunsch der Verwaltung, die Wendeplatte direkt zu vergeben, sorgte für Unmut: Der Bau einer Wendeplatte sei nicht die Aufgabe des Kreises, sondern der Gemeinde, so Wackler. "Das heißt, dass der Landkreis grundsätzlich in die Förderung solcher Anlagen einsteigt." Wackler erhielt Schützenhilfe vom Freien-Kreisrat und Mainhardter Altbürgermeister Karl-Heinz Hedrich: "Natürlich hat Herr Wackler recht. Das ist nicht in Ordnung. Es ist wirklich wichtig, dass wir nicht ungleiche Verhältnisse schaffen."
Kreiskämmerer Werner Schmidt betonte, durch die Wendeplatte ergebe sich eine direkte Einsparung, weil die Busse des Kreisverkehrs kürzere Strecken fahren könnten. Dies treffe auch auf andere Wendeplatten in anderen Gemeinden zu, widersprach Wackler. Schmidt entgegnete, im sei kein vergleichbarer Fall bekannt. Wackler bat darum, dies im Protokoll festzuhalten. Er wünsche einen "einheitlichen, berechenbaren und nachvollziehbaren" Vorgang. Landrat Gerhard Bauer versprach, der Kreis werde sich in ähnlichen Fällen finanziell beteiligen, sofern es Fördergeld gebe.
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Autor: DYK | 09.02.2012
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