Mehr Lkw-Parkplätze
Region. Die Tank- und Rastanlagen Hohenlohe-Nord und -Süd werden erweitert. Dort soll die Zahl der Lkw-Parkplätze verdreifacht werden.
Der Bund plant, mit rund 14 Millionen Euro die beiden Rastanlagen an der A6 zu erweitern. Der Ausbau soll rund 1,5 Jahre lang dauern. Jetzt hat das Regierungspräsidium (RP) den Planfeststellungsbeschluss erlassen. Falls keine Klagen erhoben werden und die Ausschreibungen im Herbst zügig verlaufen, kann im kommenden Jahr mit dem Bau begonnen werden, teilt Clemens Homoth-Kuhs, Sprecher des RP mit. Notwendig ist die Erweiterung wegen des stark gestiegenen Verkehrsaufkommens. Insbesondere abends und nachts fehlen Lkw-Parkplätze. Viele Trucker parken außerhalb der Stellplätze - dies führe häufig zu gefährlichen Situationen bei der Einfahrt in die Rastanlage. Zudem klagten in der Vergangenheit Lastwagenfahrer darüber, dass sie Gefahr laufen, die Lenkzeiten zu überschreiten, weil sie vergeblich nach einem Platz suchen. "Das führt zur Übermüdung der Fahrer und damit zu einer erhöhten Unfallgefahr", so Homoth-Kuhs.
Wie das Regierungspräsidium schreibt, wird an der Raststätte Süd die Zahl der Pkw-Parkplätze von 85 auf 129 Plätze erhöht. Zusätzlich sollen drei weitere Behinderten-Parkplätze eingerichtet werden. Die Zahl der Lkw-Stellplätze erhöht sich von 33 auf 103. Für Busse werden zwölf, für Caravans sechs Stellplätze geschaffen.
Auf der Rastanlage Nord werden künftig 127 statt 60 Pkw-Stellplätze zur Verfügung stehen. Hinzu kommen drei zusätzliche Pkw-Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwölf Bus-Plätze und sechs Caravan-Abstellmöglichkeiten. Die Zahl der Lkw-Parkplätze steigt von 31 auf 94 plus neun Flächen für Schwertransporter.
Wie das Regierungspräsidium mitteilt, sollen zur Kompensation der Eingriffe in die Natur Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt werden: Äcker werden zu Streuobstwiesen, auf Randstreifen sollen Wildkräutern gesät werden. sel
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29.07.2010
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An der Raststätte Hohenlohe parken die Lastwagen teilweise bis an die Einfahrt. Der Bund plant eine Erweiterung. Archivfoto: Arslan
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