Landwirtschaft sieht sich diffamiert

Landkreis.  Der Bauernverband Schwäbisch Hall-Hohenlohe-Rems sieht sich und seine Mitglieder beim Tierschutz mitunter in einem falschen Licht dargestellt.

Bei der Bezirksversammlung am 25. Januar soll das Thema "Brennpunkt Tierschutz - wo bleibt der Landwirt" vertief werden. "Plakativ und völlig unsachgemäß versuchen Interessengruppen im Namen des Tierschutzes die deutsche Landwirtschaft zu diffamieren. Mit überzogenen Kampagnen werden Verbraucher verunsichert und baden-württembergische Bauernfamilien verleumdet", heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Um dieser "Unwissenheit des Verbrauchers entgegenzuwirken", brauche es eine konzentrierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch den Berufsstand. Ariane Amstutz und Marco Eberle vom Landesbauernverband wollen in Vorträgen auf die öffentliche, politische und fachliche Meinung im Tierschutz eingehen, Hintergründe beleuchten und die Themen für die Landwirtschaft bewerten. Rainer Müller vom Stiftsgrundhof beschreibt den Drahtseilakt als Landwirt zwischen öffentlicher Diskussion und den Anforderungen aus Praxis und Ökonomie.

Info Die Veranstaltung ist am Mittwoch, 25. Januar, um 20 Uhr im Gasthaus Traube in Aspach-Großaspach.


Kommentare (2)

18.01.2012 09:53 Uhr |   Antonietta Tumminello

Tiere sind Lebewesen genau wie Menschen.

Sie empfinden Schmerz und Gefühle wie z.B. Angst. Trotzdem werden Schweine, Rinder, Hühner usw. von Menschen wie Produkte oder Waren behandelt. Wir sperren sie ein, halten sie teilweise unter den schlimmsten Bedingungen, mästen und töten sie, um sie dann zu essen.
18.01.2012 08:41 Uhr |   Bianca Witt

Diffamierung der Landwirte

Tiere werden betäubungslos vertümmelt, sie werden zurrechtgezüchtet, so dass sie turbomäßig wachsen und ihr Leben lang Schmerzen haben, weil das Skelett für dieses irre Gewicht nicht ausgelegt ist. Sie werden in dunkle Hallen gesperrt, ohne Tageslicht, auf ihrem eigenen Kot, so dass sich ihre Lungen vom Ammoniak entzünden. Sie werden kreuz und quer durch Europa gekarrt, bis zu 90 Stunden lang - ohne Wasser oder Futter - bei jeder Temperatur, ob Kälte oder Hitze. Sie werden zum Teil ohne Betäubung in Schlachthäusern im Akkord ermordet.

Die einzigen Lebewesen, für die ICH Mitleid aufbringe sind eindeutig die hilflosen, verängstigen Tiere, die meist im Kindesalter ermordet werden!

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Autor: SWP | 17.01.2012

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