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Hochwasserschutz in Wengen hat sich bewährt

"Wir sind beim Hochwasser mit einem blauen Auge davongekommen", bilanziert der Sulzbach-Laufener Bürgermeister Markus Bock. Erstmals musste die Schutzmauer in Wengen aufgebaut werden.

CORNELIA KAUFHOLD |

Auch für den Hochwasserschutz hat Sulzbach-Laufen Fördergelder erhalten. Wie gut dieses Geld investiert ist, hat sich am Wochenende gezeigt. In der Nacht auf Samstag wurde erstmals die mobile Schutzmauer in Wengen aufgebaut. Sie hielt die braunen Kocherfluten aus dem Dorf heraus. "Wengen wäre uns abgesoffen", erzählte gestern Bürgermeister Bock. Der Pegel stieg auf 3,60 Meter, exakt 14 Zentimeter unter dem Höchststand beim Weihnachtshochwasser im Jahr 1993.

Regierungspräsident Johannes Schmalzl vernahm diese Nachricht gestern bei seiner Stippvisite in Sulzbach-Laufen mit Genugtuung. Er freut sich über das "positive Feedback" und vor allem über den Nachweis, dass auch diese Gelder sinnvoll angelegt sind. In Sulzbach war gestern noch die Nestelbergstraße gesperrt. Bei den Sportplätzen hatte der Kocher am Wochenende sein Bett verlassen. Am Nestelberg gab es zwei, drei kleine Rutschungen, die zwischenzeitlich beseitigt sind. Auch Michael Görke, Markus Bocks Amtskollege in Eibau, der Sulzbach-Laufener Partnergemeinde in der Oberlausitz, atmet auf. "Bei uns ist das Hochwasser auf Kante abgegangen", sagte er gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. "Wir haben kaum Schäden." Seit dem letzten schlimmen Hochwasser vor drei Jahren hat Eibau in den Hochwasserschutz investiert - mit 90 Prozent Förderung durch das Land Sachsen. Die 1,5 Millionen Euro-Investition hat sich auch in Eibau bezahlt gemacht.

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