60 Prozent des Films finanziert "Energiewende Hohenlohe": 100 Mitglieder stehen hinter Projekt

Der Verein "Energiewende Hohenlohe" aus Kirchberg, im Jahr 2012 zur Förderung eines Filmprojekts gegründet, hat mittlerweile 100 Mitglieder in seinen Reihen - weit über die Region hinaus.

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Das 100. Mitglied Tanja Dunz mit den Vereinsvorständen der "Energiewende Hohenlohe" Dietmar Kuschel, Radek Pernicky und Edwin Kraus (von links). Privatfoto

Der Verein "Energiewende Hohenlohe" wurde im Juli 2012 ins Leben gerufen, um das Filmprojekt des Regisseurs Carl A. Fechner zu fördern. Der Streifen "Change - ein deutsches Energiemärchen" soll die Chancen und Möglichkeiten der dezentralen Bürgerenergiewende herausstellen und Scheinargumente entkräften, die oft gegen sie vorgebracht werden.

Seit seiner Gründung wächst der Förderverein kontinuierlich. Vor Kurzem konnte mit dem Beitritt von Tanja Dunz aus Dinkelsbühl das 100. Mitglied begrüßt werden.

"Heute reden alle über die Energiewende, und man hört dabei viel Widersprüchliches. Beim Verein Energiewende Hohenlohe weiß ich, dass ein kompetentes Netzwerk von Menschen dahintersteckt, die sich privat und beruflich intensiv mit diesem Thema beschäftigen. Ich vertraue einfach ihrer Sachkenntnis", erläutert Tanja Dunz die Gründe für ihren Beitritt. "Und natürlich freue ich mich auch auf den kommenden Film!"

Der Verein wächst aber nicht nur in Bezug auf seine Mitgliederzahlen. Auch geografisch ist er längst weit über die Region Hohenlohe hinaus vertreten. Schon unter den Gründungsmitgliedern war eine Schweizerin dabei. Dann kamen immer mehr Mitglieder aus der gesamten Bundesrepublik dazu, je stärker der Verein seine Aktivitäten zur Förderung und Verbreitung des Films ausbaute. "Heute können wir mit Stolz sagen, dass wir durch unsere Mitglieder auch in Frankreich, den USA und Russland vertreten sind. Wir sind richtig international geworden!", sagt der Vorsitzende Edwin Kraus.

Auch die Finanzierungskampagne für das Filmprojekt hat in den vergangenen Monaten deutliche Fortschritte erlebt. Durch gemeinsame Bemühungen ist es der Fechner-Media, der Kommunalpartner GmbH und dem Förderverein Energiewende Hohenlohe mittlerweile gelungen, rund 60 Prozent des geplanten Budgets zusammen zu bekommen. Damit der Dreh nun im September dieses Jahres beginnen kann, werden allerdings weitere 200 000 Euro benötigt. "Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen!", sagt Vorstandsvorsitzender Radek Pernicky. "Das Thema Energiewende und deren Gestaltung ist und bleibt auf Jahre hin vorherrschend in der gesellschaftlichen Diskussion. Und auch bei Gesprächen mit Unternehmen, die wir führen, stoßen wir meistens auf großes Interesse."

Interesse für das Projekt zeigte unlängst auch eine Delegation mit 24 Bürgermeistern aus Japan. Sie interessierten sich für Biogasanlagen. Als sie vom Projekt "Change" erfahren haben, besuchten sie auch das Filmbüro. Nach einer Präsentation stellten sie eine finanzielle Hilfe in Aussicht. Mehr Infos gibt es online unter www.energiewende-hohenlohe.de

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