500 begeisterte Gäste feiern das 150. Jubiläum "ihres" TSV Blaufelden

Wer ohne Vesper zum Jubiläumsabend des TSV Blaufelden gekommen war, wurde auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Erst nach vier unterhaltsamen Stunden durfte er das tolle kalte Büfett stürmen.

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    Zurück ins Jahr 1964 ging es mit der Tanzgruppe des TSV Blaufelden.
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Damit es keine Missverständnisse gibt: Natürlich waren die meisten der 500 Sportler und ihre Freunde bestens präpariert für das 150. Jubiläum in der Mehrzweckhalle Blaufelden. Sie hatten gevespert. Und natürlich erlebten sie einen würdevollen Abend mit überraschenden und, im positiven Sinn, weitgehend selbst gestrickten Programmpunkten. Eines stand nämlich auch fest: Wenn Klatschen als sportliche Betätigung gilt, hätten die Abendgäste sicher auch so etwas wie ein Sportabzeichen errungen. Mustergültig!

Allein schon Moderator Matthias Bach und - von Landrat Gerhard Bauer kurzerhand als "Präsident" geadelt - TSV-Chef Kurt Schenk wie auch alle Programm-Verantwortlichen verdienten Beifall für die wirbelnde Abfolge der Beiträge. Die Teenie-Tanzgruppe "Fantastic Twelve" provozierte ebenso rauschenden Applaus wie das Fanfarencorps und die Damen-Tanzriege, wie die - einzige - "eingekaufte" Gruppe der Tanzakrobaten aus Wolpertshausen wie auch der grandiose "Tanz der Generationen" durch anderthalb Jahrhunderte. Dazu noch das Musiklehrer-Eigengewächs Dirk Siegel mit seiner Frau Susanne am Flügel, die musikalische Geburtstagsgrüße an ihren geliebten Verein entrichteten: TSV-Herz, was willst du mehr?

Vielleicht die amüsante und aufschlussreiche Bilderschau von Antje und Achim Rapp, die die lange TSV-Chronik auf Berichtenswertes durchgezappt hatten. Oder eben das finale Schlusslied, bei dem zur Hit-Melodie von "YMCA" alle, aber auch wirklich alle mitsangen, mitwippten und mitklatschten. Bis es dann wirklich ans Büfett ging. . .

Mitmachen beim Geocaching

Seit November 2012 hatte das Organisationsteam am Jubiläums-Programm gestrickt, hatte dazu eigens in der Landeshauptstadt ein Seminar besucht und das Wissen in Bartholomä vertieft. Dafür stimmte das Prozedere bis aufs i-Tüpfelchen. Sogar das mit dem Stricken war wörtlich zu verstehen, denn eine Jubiläums-Aktion hatte dem größten Verein Blaufeldens 250 blauweiße Mützen beschert. Ach ja: Eine Geocaching-Aktion läuft auch noch bis September. Mitmachen lohnt sich.

Als sportlich erwies sich Bürgermeister Klaus Köger, der locker mal eben 20 Seilsprünge auf die Bühne zauberte und damit als Wettpate akzeptiert wurde. Wenn nämlich bis August 150 Blaufeldener ihr Sportabzeichen ablegen, geht der Vorstand baden - im Wortsinn zu verstehen.

Als Festredner wurde Wolfgang Drexler vom Schwäbischen Turnerbund genauso wenig müde, auf die Segnungen des Sports für Leib und Seele hinzuweisen ("Sport ist systemrelevant") wie seine Landtags-Kollegen Dr. Friedrich Bullinger (als Turngau-Chef), Arnulf Freiherr von Eyb (als Vertreter der Politik) und Klaus Tappeser (als "Vize" des Württembergischen Landes-Sportbunds). Alle waren sich einig: Der TSV Blaufelden steht prächtig da, leistet herausragende Arbeit, Sport vereint Generationen und sorgt bei vielen Heranwachsenden erst für Demokratie-Verständnis. Und das Schönste: Im Oktober wird schon wieder gefeiert: Dann gibts die TSV-Jubiläums-Gala!
 


Mindestens 20 Jahre im Einsatz für den TSV Blaufelden

Zwölf verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter hat der TSV Blaufelden am Samstag mit der goldenen Verdienstnadel samt Ehrenbrief ausgezeichnet. Geehrt wurden Ute Johnson, Ursula Rummler, Gertrud Siegel, Gerda Schenk, Jochen Abendschein, Hermann Deeg, Wolfgang Egeler, Dieter Gennrich, Willi Hermann, Hermann Schlecht, Heinrich Weller und Wolfgang Vecsey. Die Geehrten haben sich mindestens 20 Jahre lang ununterbrochen in unterschiedlichen Funktionen als Abteilungsleiter, Übungsleiter, Kassierer, Schriftführer, Schiedsrichter, Platzwart, Linienrichter oder Sportabzeichenprüfer im Verein engagiert. Zudem erhielt Hermann Deeg die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.
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