400 Fußballer beim 27. Genswosenturnier - Sieger "Meine Eier"

Viele Fußballer haben sich einen Termin im Jahr rot angestrichen: Anfang August laden die Genswosenbolzer in Enslingen zum Turnier ein. 2000 Zuschauer haben am Wochenende Teams wie "Meine Eier" angefeuert.

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Voller Einsatz in der F-Jugend: Die Untermünkheimer "Chaotentruppe" (weiße Trikots) spielt am Sonntag vor 200 Zuschauern gegen die "Teufelskicker" aus Braunsbach.  Foto: 

Das hat etwas von Urlaubsstimmung: Familien mit Kindern sitzen auf Bierbänken im Schatten von Sonnenschirmen und schauen schwitzenden Männern zu, die sich beim Fußballspielen messen.

Beim Heizungscup, bei dem 20 Teams am Start sind, heißt der Sieger nach zwei Tagen "Meine Eier" aus Kirchensall (bei Neuenstein). Beim Seniors-Cup, bei dem das Spieltempo etwas gemächlicher ist, darf sich das Team "Zusammengewürfelter Haufen" über den Siegerpokal freuen. Dahinter versteckt sich ein All-Star-Team mit bekannten Namen aus der Region wie zum Beispiel Robert Birkhan, Günther Wandl und Nathalino Tulino. Die Senioren waren eingesprungen, weil eine Woche vor Turnierbeginn eine Polizei-Mannschaft aus Heilbronn abgesagt hatte: Die Polizisten mussten beim DFB-Pokalspiel Neckarsulm gegen Kaiserslautern Dienst schieben. Der Haller Tulino (39) berichtet stolz: "Das ist nach mehr als 15 Jahren der erste Pokal, den ich in den Händen halte." Allerdings hat er auch mit diversen Nebenwirkungen zu kämpfen. Sein Körper fühle sich "wie ein einziger Muskelkater" an.

Nur mit Sieg zufrieden

Die Sommerhitze und die viele Bewegung sorgen am Samstagabend für ein volles Festzelt und einen Bierkonsum, für den vier Zapfhähne mehrere Stunden lang ununterbrochen laufen müssen.

Der Sonntag gehört dem Juniorscup. Einer der Neunjährigen im Team "Chaotentruppe" des Tura ist Alexander Bauer. Bei einigen Szenen sieht man, dass sein Vater Landrat Gerhard Bauer (Ex-Spieler in Heidenheim) ist. Nach dem 1:2 gegen den späteren Turniersieger "Teufelskicker Braunsbach" ist er etwas enttäuscht und sagt: "Ich bin nur zufrieden, wenn wir gewinnen."

Am Nachmittag findet Mitveranstalter Horst Marlok, der immer wieder als Schiedsrichter einspringt, die Zeit, um unter den drei hohen Linden zu verschnaufen. Er schaut in die Runde: "2000 Leute waren über das Wochenende hier. Wegen dem Fußball alleine kommt keiner mehr. Bei uns macht es auch das Rahmenprogramm."

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