300 Alpakas in der Arena

In Ilshofen ist am 23. Februar großer Alpaka-Tag. Mehr als 300 Tiere aus dem In- und Ausland stellen sich den Wertungsrichtern.

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Eine Szene aus der Alpaka-Schau 2012: Amanda Van den Bosch prüft das Vlies einer Huacaya-Stute. Jan Kolbe aus Ruppertshofen (r.) assistiert. Archivfoto

Über 300 Alpakas sind am Sonntag, 23. Februar, von 11 bis 17 Uhr in der Arena Hohenlohe für die Öffentlichkeit zu sehen. Schon am Freitag reisen die Züchter aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich an, um ihre Tiere am Samstag der australischen Richterin Angela Preuss vorzustellen.

Sie hat selbst eine Zucht mit 800 Alpakas in Australien und will aus den beiden Rassen Huacaya und Suri die besten Tiere auswählen. Eingeteilt sind sie nach Alter, Geschlecht und Farbe. Zum Schluss werden Grand Champion, Reserve Champion und Best of Show gekürt. Die Richterin wird auch die schönsten Vliese von der Schur im Mai begutachten. Die Züchter bewahren Teile der Rohwolle auf, um beim Wettbewerb damit zu punkten. Da Angela Preuss nur Englisch spricht, übersetzt Züchter Jan Kolbe. Er hält in Ruppertshofen 30 Alpakas.

Die Organisatoren Heinz Kuhne-Pfaff aus dem Augsburger Raum und Simon Klink aus dem Welzheimer Wald rechnen wieder mit 3000 Besuchern. Sie wollen einen richtigen Südamerika-Tag bieten. Aus den Anden stammt nicht nur das Alpaka, sondern auch das Meerschweinchen und die Kartoffel. Die kleinen Nager kann man in der Arena auch kaufen. Eine Kartoffelausstellung zeigt über 50 verschiedene Sorten. Sieben Alpakas stehen für eine Auktion bereit. Die Tiere kosten zwischen 3000 und 10000 Euro; Kenntnisse über die Haltung werden vorausgesetzt. Alpakas gelten als genügsam und kommen mit dem hiesigen Klima gut zurecht.

Außerdem ist ein Gewinnspiel mit Preisen im Wert von 500 Euro vorgesehen. Lamas gibt es ebenfalls zu sehen, Folklore aus Peru, Filme über die Andenregion und einen Vortrag zum Einstieg in die Alpaka-Haltung. An Marktständen werden Produkte aus Alpaka-Wolle angeboten. Kunsthandwerk aus den Andenländern Peru, Chile und Bolivien ergänzen das Südamerika-Erlebnis. Nur die beiden Kamele, auf denen Kinder kostenlos reiten dürfen, stammen nicht aus der Neuen sondern aus der Alten Welt.

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